Abschluss des Bürgerbegehrens

Gegen den Bebauungsplan Lemsahl-Mellingstedt 14 – Hinsenfeld
165 Wohneinheiten sollen weiterhin gebaut werden – zum überwiegenden Teil an anderer Stelle als bisher geplant, mit veränderten Strukturen und im Einklang mit dem ortsüblichen Charakter von Lemsahl.

Mit der Vereinbarung zwischen dem Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Hans-Joachim Klier und den Vertrauensleuten für das erfolgreiche Bürgerbegehren, Caroline Kreusler, Antje Oliva und Helge Kohrs, wurde eine Lösung erreicht, die das Hinsenfeld – wie von den Bürgern gefordert – in seiner jetzigen Form bestehen lässt, zugleich aber auch den Zielen des Wandsbeker Wohnungsbauprogramms vorbildhaft gerecht wird. Bei der Schaffung neuen familiengerechten und bezahlbaren Wohnraums wird Lemsahl-Mellingstedt nicht ausgenommen. Die neuen Wohneinheiten mit einem Anteil öffentlich geförderter Wohnungen (ca. 30 Prozent) sollen aber an anderer Stelle im Einklang mit dem ortsüblichen Charakter und in unterschiedlicher Ausprägung entstehen. Vorgesehen sind Grundstücke am Fiersbarg und Spechtort.

Den Verhandlungspartnern ist dabei bewusst, dass diese Verständigung ein hohes Maß an Akzeptanz vor Ort erfordert und sich beide Seiten im weiteren Planungsprozess und in der öffentlichen Vermittlung gegenseitig unterstützen müssen. Nur so können die vereinbarten Ziele so zügig wie möglich realisiert werden.

Hans-Joachim Klier: „Ohne die Bereitschaft der Vertrauensleute des Bürgerbegehrens, Wohnungs­bau als gemeinsames Anliegen von uns allen zu verstehen, wäre ein solches Ergebnis nicht vorstellbar gewesen. Vertrauensleute und Wandsbeker Bezirkspolitik sind aufeinander zugegangen. Es ist vorbildhaft gelungen, Bürgeranliegen und Wohnungsbau zukunftsweisend „unter einen Hut“ zu bekommen. Das erfüllt mich mit großer Freude.“

Caroline Kreusler: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass das Hinsenfeld als Naturfläche gerettet und die geplante Bebauung mit all ihren Folgen für Natur, Menschen und Straßenverkehr verhindert werden konnte. Durch den geschlossenen Kompromiss erhalten wir vom Bezirksamt Wandsbek die Möglichkeit, an den weiteren Planungen beteiligt zu sein. So werden wir uns für eine ortstypische und verträgliche Bebauung einsetzen können, für eine vernünftige Verkehrsanbindung und für sichere Schulwege. Für uns ist das eine vollkommen neue Form der Bürgerbeteiligung, über die wir uns sehr freuen!“
Pressemitteilung Bezirksversammlung Wandsbek

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