Johanniter und Bürgerinitiative „Lemsahl hilft“ kooperieren

Anfang November wird der Regionalverband Hamburg welcomeder Johanniter-Unfall- Hilfe den Betrieb einer Erstaufnahmeeinrichtung für ca. 1.000 Personen aufnehmen. Hierbei handelt es sich um das Objekt Fiersbarg 8 im zum Bezirk Wandsbek gehörigen Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt. Die Unterkunft wird in den kommenden Wochen neu errichtet.

 

Neben den Wohncontainern plant die Behörde für Inneres und Sport Bereiche für eine Kita, Schule, Kantine und Verwaltung auf dem Gelände. „Viele der zukünftigen Bewohner unserer Unterkunft sind seit Wochen oder Monaten auf der Flucht und daher häufig gesundheitlich stark angeschlagen. Wir bieten ihnen eine professionelle Rund-um-die-Uhr-Betreuung in der Erstaufnahme“, so Andreas Bründer, der zukünftige Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung. „Wir sind froh, dass wir so positive Unterstützung aus dem Stadtteil bekommen. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative ‚Lemsahl hilft‘ wollen wir den Flüchtlingen eine Perspektive in Hamburg und ein Stück Normalität geben.“

Am 6. Oktober fand das erste Treffen der Bürgerinitiative „Lemsahl hilft“ statt, an dem rund 80 ehrenamtliche Helfer teilnahmen. Die Bürgerinitiative will mit den Hamburger Johannitern kooperieren und den Flüchtlingen verschiedene Hilfen und Beschäftigungsangebote bieten. Bei dem Treffen sprachen die Gründer der Bürgerinitiative gemeinsam mit der Johanniter- Unfall-Hilfe über die Koordinierung dieser Hilfen und über mögliche Hilfsangebote. Erste Helfergruppen haben sich gebildet, die in den nächsten Tagen ihre Arbeit aufnehmen werden. „Uns ist zunächst wichtig, effiziente Strukturen zu schaffen und Aufgabengebiete untereinander zu verteilen, um für diese große Aufgabe gewappnet zu sein“, so Caroline Kreusler, Mitgründerin und Sprecherin der Gruppe.

Mehr Infos: www.johanniter.de/hamburg und www.lemsahl-hilft.de

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