Über 7.000 Unterschriften aus Hummelsbüttel und Langenhorn

Macht keinen Mist 02.02.16kleinÜber 7.000 Hummelsbütteler und Langenhorner unterschreiben die Volksinitiative und fordern den Senat auf, die Planungen an den Großsiedlungen zu stoppen und umzudenken.

 

Die am Freitag den 26.02.2016 gestartete Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ ist bereits nach wenigen Tagen erfolgreich abgeschlossen. Die geforderten 10.000 Unterschriften wurden bei weitem übertroffen. Am Mittwoch, 2. März 2016, wurden im Rathaus über 26.000 Stimmen im Rathaus, abgegeben. Somit ist Klarheit darüber geschaffen, dass das dreistufige Prozedere, Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid zügig voranschreitet. Am Tag der Bundestagswahl 2017 könnte ein Volksentscheid durchgeführt werden.
Der „Verein zum Erhalt der Hummelsbütteler Feldmark“ hofft, dass es dazu nicht kommen muss. Vorstandsmitglied Gabriele Hofmeier : „Wir hoffen, dass Olaf Scholz nun zur Vernunft kommt und seiner Verwaltung endlich den Auftrag gibt,  an Lösungen zu arbeiten, die eine Integration möglich machen, ohne die Ressourcen zukünftiger Generationen zu zerstören und soziale Brennpunkte zu schaffen.“

Hunderte von Vereinsmitgliedern aus dem Norden Hamburgs machten sich, über das Wochenende, bei herrlichem Wetter auf den Weg, um Unterschriften zu sammeln. Zahlreiche Nichtmitglieder schlossen sich der Initiative an und machten die Unterschriftensammlung zu einer Bewegung in Poppenbüttel, Hummelsbüttel und Langenhorn. Mit dem Erfolg, dass insgesamt mehr als 7000 Stimmen für die Volksinitiative gesammelt wurden. Dieses ist ein deutliches Signal.

Vorstandsmitglied Steffen Haack: „Jetzt muss ein Ruck durch die Hamburger Regierungsparteien gehen. Es wird Zeit die Frage, wie Flüchtlinge untergebracht werden können, in die Stadtteile zu tragen. Auf Stadtteilebene müssen mit Hilfe von Politik, sozialer Infrastruktur, Umweltverbänden, Kirchen und Bürgern Antworten gefunden werden, wie menschenwürdige Unterbringung und Integration gelingen kann. Die Anfrage des Senats an die Bezirke war ein schwerer Fehler, nur nach großen Flächen zu suchen kontraproduktiv. Nur die Stadtteile wissen, wie die örtliche Struktur am besten genutzt werden kann und wo Möglichkeiten der Wohnraumschaffung sind. Nur so kann auch Ehrenamt effektiv sein und wird nicht in einem riesigen Unterbringungsmoloch zerrieben.“

Die Politik muss nun zeigen, dass sie die eindeutige Meinung ihrer Bürger verstanden hat, sie muss die Planungen an den Großsiedlungen fallen lassen. Es darf nicht weiter lediglich um Wohnungsbau gehen, sondern um Lösungen und Integration. Es sind Konzepte zu erarbeiten, die soziale Brennpunkte unmöglich machen und Integration an erste Stelle stellen. Leider hat der Senat schon viel Zeit mit seiner Bastapolitik verschenkt, nun gilt es alle Kräfte der Stadt zu bündeln, um aus einer schweren Aufgabe eine hervorragende Lösung zu machen. Dafür sind alle rechtlichen, finanziellen und verwaltungstechnischen Potenziale bereit zu stellen.

Weitere Informationen: www.feldmark.info

Pressemitteilung Verein zum Erhalt der Hummelsbütteler Feldmark (i.G.)

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