Rot-Grün macht Flächensuche öffentlich

rot-gruenWandsbekDas Ergebnis der Flächensuche der Bezirksverwaltung und der Wirtschaftsbehörde (BWVI) für den Wohnungsbau für Flüchtlingsunterbringung vom vergangenen September hat die rot-grüne Koalition in Wandsbek jetzt öffentlich gemacht.

 

Das Ergebnis ging in den Antrag 20/1697 ein. Der Senat hat diese Flächenvorschläge in seinen Beschluss zu Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive Wohnen aufgenommen und der Bürgerschaft zur Kenntnisnahme die Mitteilung 21/1838 vorgelegt.

Mit diesem Link können die aufgeführten Flächen flurstückscharf in Google Maps aufgerufen werden: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zomIW3CI0Cas.klkkgQ4ipmvw&hl=de

Flächenprüfung Wandsbek WB FlUnterbringung 09-2015

20-1697 Beschluss BV 17-09-2015

21-1838 Flüchtlingsunterkünfte-mit-der-Perspektive-Wohnen

Pressemitteilung
Anja Quast
SPD-Fraktionsvorsitzende, Bezirksversammlung Wandsbek

Dennis Paustian-Döscher
Die Grünen-Fraktionsvorsitzender, Bezirksversammlung Wandsbek

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Pressemitteilung 17. März 2016:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13. März haben wir an die uns in dieser Sache bekannten Bürgerinnen und Bürger und die Initiativen zu den geplanten Standorten mit Wohnungsbau für Flüchtlingsunterbringungen sowie die Presse die unten stehende Mail (sie steht jetzt oben – Anm. WUZ) geschickt.

Damit sind wir dem Wunsch der Öffentlichkeit nachgekommen, nachvollziehbar zu machen, welche Flächen in Wandsbek im September 2015 als mögliche Standorte geprüft wurden. Außerdem sollte dargestellt werden, wie die einzelnen Flächen bewertet wurden und warum sich die rot-grüne Koalition für Standorte an der Glashütter Landstraße / Wildes Moor, Rehagen, Poppenbütteler Berg und Elfsaal entschieden hatte. Das finden wir auch sehr richtig, um eine bessere Gesprächsgrundlage zu haben.

Die auch hier noch einmal angehängte Liste ist also ausdrücklich keine neue Entscheidungslage. Sie dient lediglich dazu Transparenz über die Flächenprüfung herzustellen, die im September 2015 stattfand und deren Ergebnisse seit September 2015 bekannt sind (siehe Drsn. 20/1697 und 21/1838).

Die Berichterstattung in der Wochenzeitung „Heimatecho“ unter dem Titel „Flächensuche: Erste Ergebnisse liegen vor“ (http://www.heimatecho.de/artikel/6113) ist nicht zutreffend und löst als Fehlmeldung leider unnötige Irritationen aus. Der Artikel bezieht sich zwar auf die unten stehende Mail, gibt diese allerdings falsch wieder und nennt Flächen, die eindeutig abgelehnt worden waren:

Es liegen keine neuen Ergebnisse von Flächenprüfungen für Wohnungsbau für Flüchtlingsunterbringungen vor. Die in der Tabelle (Anhang) rechts grün und als priorisiert gekennzeichneten Flächen sind seit September 2015 bekannt und Gegenstand der öffentlichen Diskussion.
Auch alle anderen Bewertungen der bei der Prüfung ausgeschiedenen Flächen haben keinen neuen Stand erfahren.
Der Senat hat keine neuen Flächenvorschläge zur Entscheidung über Wohnbebauung für Flüchtlingsunterbringungen aus Wandsbek erhalten.

Seit September hat sich sowohl auf der Planungsebene wie auch in der öffentlichen Diskussion viel entwickelt und tut es noch. Wir führen verschiedenste Gesprächsstränge mit der Bezirksverwaltung, den Fachbehörden, dem Nachbarbezirk, Norderstedt und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern und den Initiativen, das nächste Mal zur Hummelsbütteler Feldmark am Dienstag kommender Woche.

Nach der Vorstellung des neuen Bürgerbeteiligungsinstruments der HafenCity Universität haben SPD und Grüne in der Bürgerschaft den Hamburger Initiativen angeboten, dass einer der ersten Beteiligungsworkshops zur Flächensuche mit ihnen durchgeführt wird. Das bietet den Initiativen die Möglichkeit, konkrete und realistische Vorschläge auf Basis ihrer eigenen Vorgaben zu machen. Wir werden sicherstellen, dass machbare Vorschläge auch in Wandsbek in den politischen Prozess einfließen und umgesetzt werden.

Wir arbeiten jetzt vor allem im Gespräch mit allen, die dazu bereit sind, daran, bestmögliche Integrationsvoraussetzungen und geringstmögliche ökologische Eingriffe beim Umfang der Bebauung und der Art der Belegung und Nutzermischung zu schaffen.
Herzliche Grüße

Anja Quast
SPD-Fraktionsvorsitzende, Bezirksversammlung Wandsbek

Dennis Paustian-Döscher
Die Grünen-Fraktionsvorsitzender, Bezirksversammlung Wandsbek

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