Fluglärmschutzkommission wertet vor-Ort-Termin aus

In ihrer heutigen 222. Sitzung hat die Hamburger Landung-pixabayFluglärmschutzkommission sich u.a. mit der Auswertung der zweiten Vor-Ort-Veranstaltung am 02.06.2016 in Bargteheide befasst. Der Einladung zu dieser öffentlichen Veranstaltung waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Ortschaften des Kreises Stormarn sowie vereinzelt Gäste aus Hamburg gefolgt.

 

Um eine angemessene und sachgerechte Auswertung der Veranstaltung und der intensiven Diskussion vornehmen zu können, wird der Vorsitzende der Fluglärmschutzkommission, Bezirksamtsleiter Harald Rösler (Hamburg-Nord), zeitnah eine Arbeitsgruppe aus Kommissionsmitgliedern und Experten einladen. Dabei wird darauf geachtet, dass vorrangig Mitglieder aus der nördlichen Region berücksichtigt werden. Die Arbeitsgruppe wird ggf. ergänzende Prüfaufträge formulieren und der Fluglärmschutzkommission zur nächsten Sitzung am 07.10.2016 das Ergebnis ihrer Auswertung und ggf. Beschlussempfehlungen zur Beratung bzw. Entscheidung vorlegen.

Ebenfalls in der heutigen Sitzung hat die Fluglärmschutzkommission mit großer Mehrheit beschlossen, die Flughafen Hamburg GmbH aufzufordern, das in der Entgeltordnung veröffentlichte Programm zur Reduzierung des von der Lärmklasse des Flugzeuges abhängige Lärmschutzentgeltes für neue Strecken, das sogenannte „Rabattprogramm“ unverzüglich zu beenden. Hintergrund ist die Forderung, bei Lärmschutzentgelten keine Abstriche zuzulassen.

Die Fluglärmschutzkommission hat gemäß § 32 Luftverkehrsgesetz beratende Funktion und schlägt der für den Luftverkehr zuständigen Genehmigungsbehörde und den für die Flugsicherheit zuständigen Stellen u.a. Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm vor. Ihr gehören u.a. Vertreter der Bezirke Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord und Wandsbek sowie aus Norderstedt, Hasloh, Quickborn, den Kreisen Bad Segeberg, Pinneberg und Stormarn, der Bundesvereinigung gegen den Fluglärm, Lufthansa, TUIfly, der Flugsicherung, der Handelskammer, die Fluglärmschutzbeauftragte sowie Vertreter aus Hamburger und Schleswig-Holsteiner Fachbehörden bzw. Ministerien an.

Pressemitteilung des Vorsitzenden der Fluglärmschutzkommission

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