Seminar: Ökologie und Soziales

Zerstören die „Reichen“ unseren Planeten? Ökologie und Soziales gemeinsam betrachten heißt das nächste Seminar im Haus am Schüberg vom 9. bis 10. Juni 2017

 

In der Öffentlichkeit wird häufig das Bild vom reichen, vielfliegenden Zahnarzt mit spritfressendem SUV transportiert, der sich an den Gewinnen seinen Solar- und Windenergieinvestitionen erfreut, die von Unter- und Mittelschichten über steigende Strompreise finanziert werden.

In diesem Wochenendseminar soll die ökologische mit der sozialen Frage verbunden werden, da in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion das Ökologische und das Soziale häufig getrennt behandelt werden. Dabei wird angestrebt, dazu grundsätzliche Fragen zu stellen, aber dieses Verhältnis ebenso im Konkreten (Ernährung, Mobilität, Energie usw.) zu durchleuchten.

Es werden u. a. folgende Themen behandelt:

Wie haben sich soziale Ungleichheit und wesentliche ökologische Parameter in Deutschland in den letzten Jahrzehnten entwickelt?
Verschärft sich die ökologische Krise durch eine zunehmende soziale Ungleichheit?
Welche Bevölkerungsgruppen sind wie von ausgewählten ökologischen Problemen besonders betroffen?
Wie unterscheiden sich die ökologischen Fußabdrücke verschiedener Haushaltstypen (Unter-, Mittel- und Oberschicht)? Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus ziehen?
Wie lässt sich die notwendige ökologische Wende fair gestalten? Wie wäre eine Postwachstumsökonomie sozial gerecht abzufedern?

Referenten sind Gerald Römer, Helmut Janßen-Orth und Thomas Schönberger.
Veranstalter sind das UmweltHaus am Schüberg, KED Nordkirche und die Katholische Akademie Hamburg. Der Seminarbeitrag beträgt 80,- (ermäßigt 40,-).

Mehr Infos: www.haus-am-schueberg.de

Pressemitteilung UmweltHaus am Schüberg

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