„Subventionen für CO2-Ausstoß stoppen“

Greenpeace-Kommentar zur gemeinsamen Energiestudie der Internationalen Energieagenturen IRENA und IEA

 

Die gemeinsame Energiestudie der Internationalen Energieagenturen IRENA und IEA „Perspectives for the Energy Transition – Investment Needs for a Low-Carbon Energy System“ wurde heute auf dem „Berlin Energy Transition Dialogue 2017“ vorgestellt. Die Szenarien zeigen, dass die in Paris verabschiedeten Klimaschutzziele erreichbar sind und werden in den kommenden Tagen in die G20 Verhandlungen zur Energie- und Klimapolitik einfließen.

Es kommentiert Karsten Smid, Klima-Experte von Greenpeace: „In den 20 größten Industrieländern wird immer noch der Ausstoß jeder Tonne CO2 mit 150 Dollar subventioniert. Wer es mit der Energiewende ernst meint, muss die Unsinns-Subventionen stoppen und aktiv die Erneuerbaren Energien fördern.

Die Welt braucht eine globale Energiewende. Dabei rennt uns die Zeit weg. Die kommende Jahre bis 2030 sind entscheidend, um einen klimafreundlichen Entwicklungspfad einzuschlagen. Erneuerbare Energien sind gegenüber anderen Energieträgern unschlagbar günstig. Weltweit gibt es genügend rentable Möglichkeiten, mit innovativen Ideen in Wind- und Sonnenenergie zu investieren. Es fehlt lediglich der politische Wille zur Umsetzung.“

Pressemitteilung Greenpeace

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