Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

Im Botanischen Sondergarten finden wieder Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 040 – 693 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen unter: www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten.

Samstag, 20. Januar 2018 – 18 bis 20 Uhr und Samstag, 27. Januar 2018 – 18 bis 20 Uhr: Brasilien erleben – Costa Verde / Rio de Janeiro mit Birgit und Helge Masch
Im Herbst 2017 reiste das Ehepaar Masch durch den brasilianischen Frühling von Rio de Janeiro, Paraty und Ubatuba sowie der Insel Ilha Grande. Das Ehepaar zeigt mitten im Hamburger Winter Fotografien des Urlaubs durch den Bundesstaat Rio de Janeiro bis knapp über die Grenze in den Bundesstaat São Paulo. Imposante Blüten und Pflanzen, aber auch Tiere in der Luft, zu Land und unter Wasser konnten bei dieser Reise beobachtet und fotografiert werden. Beeindruckende Bauwerke aus der historischen Altstadt von Paraty, Cristo Rendentor und Zuckerhut in Rio de Janeiro, gigantische Felsformationen und traumhafte Strände wurden ebenfalls besucht und fotografisch eingefangen.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person, Kinder frei

Dienstag, 23. Januar 2018 – 18.00 bis 20.00 Uhr: Bettwanzen und Flöhe: erkennen-vorbeugen-bekämpfen mit Matthias Schmidt
Immer häufiger kommt es zu Meldungen von Bettwanzen, Flöhen und anderen Ektoparasiten. In einem Vortrag wird der IHK geprüfte Schädlingsbekämpfer Matthias Schmidt über diese Tiere, die Herkunft und Lebensweise sowie über Vorbeugung- und Bekämpfungsmöglichkeiten berichten. In einem PowerPoint-Vortrag mit Bildern und Präparaten wird über die Welt der kleinen, lästigen Krabbeltiere speziell über Bettwanzen, Katzen- und Hundeflöhe, Kopfläuse und Krätzemilben berichtet.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person, Kinder frei

Samstag, 3. Februar 2018 – 14.00 bis 16.00 Uhr: 8. Hamburger Edelreisertauschbörse
Vielfalt ist lebenswichtig, soll erhalten bleiben und kann nur wachsen, wenn man sie auch pflegt.
Aus diesem Grund bringt der Botanische Sondergarten am 3. Februar 2018 zwischen 14 und 16 Uhr alle Freundinnen und Freunde besonderer Obstsorten zusammen. Egal ob Pfirsich, Birne, Kirsche, Pflaume, Nektarine oder Apfel – bei der 8. Hamburger Edelreiser Tauschbörse können alle Obstgehölze getauscht werden.
Bei der Veredelung von Obstsorten können die positiven beziehungsweise gewünschten Eigenschaften verschiedener Pflanzen kombiniert werden, in dem jener Zweig (Edelreis) mit den besonderen Eigenschaften einer Frucht oder Blüte mit einem gewünschten bzw. geeigneten Wurzelwerk verbunden wird. So entsteht eine gesunde Pflanze nach eigenem Geschmack. Bei Interesse wird um eine Anmeldung bis Freitag, 2. Februar 2018, 12 Uhr gebeten. Das abgegebene Edelreiser Angebot wird anonym auf der Homepage des Sondergartens unter www.hamburg.de/wandsbek/edelreisertausch veröffentlicht. So können die Angebote aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits im Vorfeld angesehen werden.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person

Abgabestellen für Weihnachts­bäume, Blumenzwiebeln und Amaryllis eingerichtet

Kostenlose Tauschtische ermöglichen Zweitnutzung

Gern werden Tannen oder Fichten mit Ballen für das Weihnachtsfest gekauft. In Ermangelung eines eigenen Gartens landen die Bäume anschließend häufig in der Bio-Tonne. Das kann jedoch vermieden werden: Weihnachtsbäume, die über einen guten Wurzelballen verfügen, können stattdessen ab jetzt auf dem Weihnachtsbaum-Tauschtisch im Botanischen Sondergarten Wandsbek abgestellt werden.

Ein ähnliches Schicksal haben abgeblühte Christrosen, Narzissen-, Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln. Sie werden gern als Topfpflanze fürs Zimmer gekauft. Viele landen dann abgeblüht in der Biotonne oder im Restmüll. Auch hier vermittelt der Botanische Sondergarten. Der Blumenzwiebel-Rettungstisch steht ab sofort wieder vor dem Gewächshaus und nimmt alle abgeblühten Zwiebelpflanzen aus Zimmerkultur auf.

Erstmals nimmt der Botanische Sondergarten in diesem Jahr auch abgeblühte Rittersterne (häufig als Amaryllis im Handel) an. Diese Pflanzen können im kleinen Raum (kalte Abteilung) des Gewächshauses in eine bereitstehende Kiste gestellt werden. Es wird darum gebeten die Töpfe mit einer Information über die Blütenfarbe zu versehen. Alle Blumenzwiebeln speichern über ihre Blätter Energie für den Austrieb in der nächsten Saison. Daher dürfen die Blätter nicht abgeschnitten werden.

Bürgerinnen und Bürger mit eigenem Garten können sich den Weihnachtsbaum oder die Freiland-Blumenzwiebel von den Tischen mitnehmen und in den Garten pflanzen. Rittersterne werden nur in Zimmerkultur vermittelt. Es fallen keine Vermittlungsgebühren an.

Die Tauschtische erreichen Sie montags bis freitags zwischen 7:00 und 15:00 Uhr. Der Botanische Sondergarten Wandsbek befindet sich in der Walddörferstraße 273. Der Tauschtisch für wärmeliebende Zimmerpflanzen wird ab 15. Mai 2018 wieder eingerichtet. Zurzeit werden ausschließlich die oben beschriebenen Pflanzen angenommen.


Ausstellung von Weihnachtsgeschenkpapier und Wahl der „Weihnachtsgeschenkpapier-Pflanze 2017“
Am 3. Dezember ist der erste Advent. Der Adventkranz wird aufgestellt und die erste Kerze angezündet. In vielen Haushalten wird jetzt überlegt, wie die Weihnachtsgeschenke in schönem Papier unter dem Weihnachtsbaum präsentiert werden können.
Nachdem der Botanische Sondergarten im vergangenen Jahr eine Ausstellung mit über 90 verschiedenen Weihnachtsservierten, welche von Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung gestellt wurden, zeigen konnte, soll sich die diesjährige Ausstellung weihnachtlichem Geschenkpapier mit botanischen Motiven widmen.
Um das eigene Geschenkpapier zur Ausstellung beizutragen, sollte ein DIN A4 oder DIN A5 großes Stück eingereicht werden. Voraussetzung für die Aufnahme in die Ausstellung ist, dass Blüten oder Blätter von Pflanzen abgebildet sind. Das Geschenkpapier kann nach der Ausstellung nicht an die Einsender zurückgegeben werden.
Das Geschenkpapier kann entweder persönlich abgegeben oder in den Briefkasten des Botanischen Sondergartens geworfen werden; eine Zusendung per Post ist ebenfalls möglich (Anschrift: Botanischer Sondergarten Wandsbek, Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg).
Parallel zu der Ausstellung soll ausgewertet werden, welche Pflanze als Geschenkpapiermotiv bevorzugt wird und somit die „Weihnachtsgeschenkpapier-Pflanze des Jahres 2017“ ist.
Die Abstimmung endet am 15. Dezember 2017, damit das Ergebnis noch vor Weihnachten bekanntgegeben werden kann. Weihnachtsgeschenkpapiere können darüber hinaus für die Ausstellung noch bis zum 31. Dezember 2017 abgegeben werden. Die Ausstellung ist dann noch bis zum 31. Januar 2018 zu sehen.

Anfang Dezember bis Mittwoch, 31. Januar 2018: Weihnachten zeigt seine Blüten – Ausstellung und Wahl der Weihnachtspflanze 2017
In der Ausstellung Weihnachtsbotanik zeigen Weihnachtssterne, Weihnachtskakteen, Christrosen und Rittersterne ihre Blüten. Darüber hinaus sind auch Nussfrüchte für den Bunten Teller ausgestellt und benannt.
Ausnahmsweise wird für diese Ausstellung um einen ganz speziellen Eintritt gebeten: Es ist ein weihnachtliches Geschenkpapier (DIN A4 oder DIN A5) mit Pflanzenmotiven. Zum einen beteiligen sich die Besucherinnen und Besucher so an der Wahl der Weihnachtspflanze 2017, zum anderen steuern sie ein Weihnachtsgeschenkpapier für die Weihnachtsgeschenkpapier-Ausstellung bei. Die Abstimmung zur Wahl der Weihnachtspflanze 2017 endet am Freitag, dem 15. Dezember 2017, um das Ergebnis noch vor Weihnachten bekannt zu geben. Die Geschenkpapiere können bis Sonntag, den 31. Dezember 2017 vor Ort abgegeben werden, die Ausstellung ist bis Mittwoch, den 31. Januar 2018 geöffnet.

Rizinus ist Giftpflanze des Jahres 2018
Öffentliche Abstimmung im 14. Jahr mit Rekordbeteiligung
Zum 14. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ kann jede und jeder Kandidaten vorschlagen und sich an der Abstimmung beteiligen.
Am 15. Dezember 2017 endete die 200tägige Abstimmung. Die Rizinus-Pflanze ging daraus als Sieger hervor. So trugen 24,7 Prozent, gleich 1.369 der 5.542 gültigen Stimmzettel, den Namen der Rizinus-Pflanze. Die Wahlbeteiligung war in bei diesem Durchgang überdurchschnittlich hoch. In den vergangenen Jahren lag die Wahlbeteiligung durchschnittlich bei 1.200 Stimmen.

Die weiteren Plätze verteilen sich wie folgt:
2. Platz: Akelei Aquilegia vulgaris 1143 Stimmen (20,6 Prozent)
3. Platz: Seidelbast Daphne mezereum 1099 Stimmen (19,8 Prozent)
4. Platz: Liebesblume Agapanthus sp. 1040 Stimmen (18,8 Prozent)
5. Platz: Tomate Solanum esculentum 891 Stimmen (16,1 Prozent)

Die Wahl zur Giftpflanze des Jahres soll zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Giftpflanzen“ anregen und auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam machen. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2018

Die Rizinus-Pflanze, oder auch Wunderbaum und Palma Christi genannt, wird in Deutschland einjährig gezogen und in Parkanlagen und großen Gärten als Zierpflanze eingesetzt. Der dekorative Halbstrauch ist leicht an seinen großen gefingerten Blättern und seiner Größe (bis zu 2 Meter hoch und breit) zu erkennen.

Das bekannte Rizinus-Öl wird aus den Saatkörnern der schnellwüchsigen Pflanze gewonnen. Es kommt als Arzneimittel, Schmierstoff, Brennmaterial, als Rohstoff für Linoleumböden, in der Lack- und Farbherstellung und in Kosmetikartikeln (Grundstoff für Lippenstifte und Shampoo) zum Einsatz. Das stickstoffhaltige Rizinus-Schrot findet man in organischen Düngemitteln wieder.

Rizinus gehört zu den sehr stark giftigen Pflanzen. Eine Rizin-Vergiftung zeigt Symptome wie z.B. hohes Fieber, Kreislaufkollaps, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall, Übelkeit und Erbrechen.

Unbehandelt tritt der Tod etwa 48 Stunden nach der Vergiftung ein. Beim geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Die Giftinformations­zentralen sind rund um die Uhr erreichbar sind und können Auskunft geben. Das Giftinformationszentrum Nord erreichen Sie im Notfall unter 0551 / 19240.

Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres gibt es weitere Informationen.

Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Bis zum 20. Mai 2018 können Vorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2019 eingereicht werden.

Aus den Vorschlägen wird je eine giftige Nahrungspflanze, eine Staude, ein Gehölz und eine Kübel-/Zimmerpflanze sowie eine ein-/zweijährige Pflanze zur Wahl gestellt.

Vorschläge können über das Online-Formular: http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-kandidaten-vorschlag/oder per Telefon 040 – 693 97 34 eingereicht werden. Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2019 beginnt am 1. Juni 2018 und endet am 15. Dezember 2018.

Weitere Termine im Botanischen Sondergarten: boso-programm2017-flyer

Mehr Infos: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news . Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek

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