Plus von 1,4 Millionen Passagieren am Hamburger Flughafen

Im Jahr 2017 wählten 17.622.997 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen für ihre Reise. Das sind rund 1,4 Millionen Fluggäste mehr als im Jahr 2016. Wie aus der heute veröffentlichten Jahresstatistik 2017 hervorgeht, verzeichnete Hamburg Airport am 23. Juni 2017 den passagierstärksten Tag seit Bestehen des Flughafens:

 

Allein an diesem Tag konnten 68.158 Fluggäste begrüßt werden. Insgesamt wurde 2017 an vier Tagen der passagierstärkste Tag des Vorjahres übertroffen. Während die Passagierzahl in 2017 um 8,6 Prozent unerwartet hoch angestiegen ist, ist die Anzahl an Starts und Landungen um 0,5 Prozent zurückgegangen. Durch eine höhere Auslastung und den Einsatz größerer Flugzeuge wird der Luftverkehr immer effizienter.

Hamburg Airport sichert die Mobilität des gesamten Nordens

Die Passagiere, die ihre Reise am Hamburg Airport starten, kommen nicht nur aus Hamburg, sondern häufig auch aus umliegenden Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie aus Dänemark. Hamburg Airport sichert damit die Mobilität und Anbindung des gesamten Nordens. Im Jahr 2017 nutzten die Norddeutschen das Angebot der Fluggesellschaften noch viel stärker als in den vergangenen Jahren. Das Flugzeug ist zum normalen Verkehrsmittel geworden, für viele ist es sogar fester Bestandteil des Familienlebens.

Im ersten bis dritten Quartal 2017 reisten 68,2 Prozent der Fluggäste privat, um zum Beispiel in den Urlaub zu fliegen oder Freunde und Verwandte in ganz Europa zu besuchen. 31,8 Prozent der Passagiere waren Geschäftsreisende. Im Durchschnitt reisten die Norddeutschen viermal pro Jahr mit dem Flugzeug. Als attraktives Reiseziel zog die Stadt Hamburg mit ihrer neu eröffneten Elbphilharmonie und der gesamten Metropolregion zudem viele ausländische Besucher an.

Sonderereignis 2017: Hamburg Airport und der G20-Gipfel

Hamburg im Blickpunkt der Weltpolitik: Am 7. und 8. Juli 2017 fand das G20-Gipfeltreffen der größten Industrienationen und Schwellenländer in der Hansestadt statt. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 6.000 hochrangige Delegierte und über 3.000 Medienvertreter nahmen an dem Gipfeltreffen teil. Viele von ihnen reisten über Hamburg Airport an: Auch für den Hamburger Flughafen war der Gipfel daher eine große Herausforderung, die durch das Engagement aller Beteiligten reibungslos bewältigt wurde. Es wurde ein „Flughafen im Flughafen“ geschaffen, um den Ablauf zu organisieren. Rund 100 Sonderflugzeuge sind parallel zum Linienflugverkehr über Hamburg Airport an- und abgereist.

Verspätungsregelung am Hamburg Airport ist notwendig

Im Jahr 2017 wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig die Verspätungsregelung von 23 bis 24 Uhr als Bestandteil der Betriebsgenehmigung am Hamburg Airport ist. Denn im international eng vernetzten Luftverkehr reicht oft schon eine kleine Verzögerung – zum Beispiel durch ein Unwetter, eine technische Störung oder einen medizinischen Notfall – an irgendeinem Punkt des Netzwerks aus, dass die Verspätung im weiteren Tagesverlauf nicht mehr aufgeholt werden kann. So führte in den Sommermonaten die begrenzte Kapazität der Flugsicherungen im gesamten europäischen Luftraum zu mehr Verspätungen. 2017 kamen viele Extremwetterlagen und Sonderereignisse hinzu, die für Einschränkungen an einzelnen Tagen sorgten. So sind beispielweise im Juli etwa ein Viertel aller Flüge zwischen 23 und 24 Uhr auf Unwetter oder den G20-Sonderbetrieb zurückzuführen. Am Ende dieser Kette stehen die Passagiere, die trotz der Verzögerung an ihrem Zielort ankommen möchten. Ohne die Verspätungsregelung müssten alle Linienflüge mit Ziel Hamburg nach 23 Uhr zu anderen Flughäfen umgeleitet werden.

Pressemitteilung Flughafen HH

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