Endspurt zur Wahl der „Mogelpackung des Jahres 2017“

Viele Menschen ärgern sich über versteckte Preiserhöhungen. Fünf Produkte, bei denen Lebensmittelhersteller besonders raffiniert an der Preisschraube gedreht haben, stehen zur Wahl für die „Mogelpackung des Jahres 2017“. Die Online-Abstimmung der Verbraucherzentrale Hamburg läuft noch bis Montag, den 22. Januar, um 18 Uhr.

 

Bis dahin können Verbraucher auf https://umfrage.vzhh.de ihre Stimme abgeben und mitentscheiden, welcher Kandidat die wenig schmeichelhafte Auszeichnung erhalten soll.

Zur Wahl stehen:
– das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker,
– die Erdnuß Locken von The Lorenz Snack-World,
– der Milka Nussini Riegel von Mondelez,
– der Mentos Pure White Kaugummi von Perfetti Van Melle sowie
– die Mars Minis des Herstellers Mars Deutschland.

Bei allen fünf Produkten bekommen Verbraucher deutlich weniger Inhalt zum gleichen Preis. „Um bis zu 43 Prozent haben sich die Markenartikel verteuert“, berichtet Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Teilweise sind auch die Rezepturen schlechter geworden.“

Um die Tricksereien öffentlich zu machen, kürt die Verbraucherzentrale Hamburg bereits zum vierten Mal die „Mogelpackung des Jahres“. Der „Sieger“ fürs Jahr 2017 wird am Dienstag, dem 23. Januar 2017, bekannt gegeben.

Pressemitteilung Verbraucherzentrale Hamburg e.V


Über 1.000 Hamburger Verbraucher machen sich Luft

Noch bis zum 31. Januar haben Hamburgerinnen und Hamburger unter www.vzhh.de die Möglichkeit, an der Online-Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (vzhh) und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) zu Problemen im Verbraucheralltag teilzunehmen. Mehr als 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher haben bereits die Chance genutzt und ihrem Ärger Luft gemacht.

Die bisher am häufigsten genannten Ärgernisse: zu viel Plastik bei Verpackungen, unnötige Umverpackungen sowie niedrige Sparzinsen.

„Die schon jetzt hohe Teilnehmerzahl ist erfreulich, doch wir hoffen, dass noch viel mehr Hamburgerinnen und Hamburger diese Möglichkeit nutzen und uns über ihre Ärgernisse informieren. Wenn wir die Sorgen und Probleme der Verbraucherinnen und Verbraucher kennen, hilft uns das dabei, gezielt gegensteuern zu können“, so Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg: „Die bisherigen Zwischenergebnisse decken sich durchaus mit den Rückmeldungen, die wir von Verbrauchern erhalten. Besonders die detaillierten Schilderungen der Teilnehmer zu ihren Ärgernissen im Konsumleben sind sehr wertvoll – nicht nur für unsere Arbeit.“

Bereits zum dritten Mal führt die Verbraucherzentrale die Umfrage im Auftrag der BGV durch. Anhand der regelmäßigen Befragungen sollen Erkenntnisse über Problemlagen und Zufriedenheit der Hamburger Verbraucherinnen und Verbraucher gewonnen werden. Die abgefragten Themen reichen von Lebensmitteln über das Gesundheitswesen bis hin zu Finanzdienstleistungen und Energieversorgung.

Eine Teilnahme an der anonymen Umfrage nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und ist schnell und einfach auch von unterwegs möglich. Die Ergebnisse werden anschließend im „Verbraucherschutz-Pegel“ veröffentlicht und geben – auch wenn sie nicht repräsentativ sind – wichtige Einblicke in die Belange der Befragten.

Die Umfrage steht noch bis zum 31. Januar 2018 unter www.vzhh.de zur Teilnahme bereit. Hinweise zur Befragung samt Verlinkung finden sich auch auf der Seite der BGV unter www.hamburg.de/bgv.

Pressemitteilung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und der Verbraucherzentrale HH (8.1.)


Wer wird die Mogelpackung des Jahres 2017?

Die Verbraucherzentrale Hamburg sucht die „Mogelpackung des Jahres 2017“. Verbraucher können vom 4. bis 22. Januar 2018 online unter umfrage.vzhh.de abstimmen. Fünf Kandidaten, bei denen besonders dreist und raffiniert versteckte Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stehen zur Wahl.

Nominiert sind: das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker, die Erdnuß Locken von The Lorenz Snack-World, der Riegel Milka Nussini von Mondelez, Mentos Pure White Kaugummi des Herstellers Perfetti Van Melle sowie die Mars Minis von Mars.

Bei allen fünf Produkten bekommen Verbraucher deutlich weniger Inhalt zum gleichen Preis. Um bis zu 43 Prozent haben sich die Lebensmittel durch eine versteckte Preiserhöhung verteuert. „Konkrete Hinweise auf die Schrumpfung des Inhalts fehlen oft, ja die Hersteller versuchen manchmal sogar, die geringere Menge durch quasi identische Packungen zu kaschieren“, erläutert Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Teilweise seien auch die Rezepturen schlechter geworden, ohne dass Verbraucher dies bemerkten. „Wer hat schon eine alte Packung zur Hand, um die Zutaten zu vergleichen?“, so Valet

Da die Anbieter trotz zahlreicher Proteste keine Einsicht zeigen, kürt die Verbraucherzentrale Hamburg bereits zum vierten Mal die „Mogelpackung des Jahres“. Die Abstimmung läuft bis zum 22. Januar 2018 um 18 Uhr. Wer den Negativpreis erhält, wird am 23. Januar 2018 bekannt gegeben.

Unzählige Beschwerden über Mogelpackungen gehen Jahr für Jahr bei der Verbraucherzentrale Hamburg ein. Die Verbraucherschützer veröffentlichen regelmäßig Hinweise auf Mogelpackungen, um die Tricksereien der Hersteller aufzudecken. Aus den verschiedenen Meldungen der zurückliegenden zwölf Monate hat die Verbraucherzentrale Hamburg eine Shortlist von fünf Kandidaten für die Wahl zur „Mogelpackung des Jahres“ bestimmt.

Weitere Informationen rund ums Thema Mogelpackungen finden Interessierte auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de. Die Abstimmung für die „Mogelpackung des Jahres 2017“ läuft über umfrage.vzhh.de.

Pressemitteilung Verbraucherzentrale HH (4.1.)


Was nervt Hamburger Verbraucher?

Die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (vzhh) startet im Auftrag der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) zum dritten Mal eine Online-Umfrage zu Problemen im Hamburger Verbraucheralltag. Basierend auf den Ergebnissen der Vorjahre bilden in diesem Jahr Lebensmittelverpackungen und Ärgernisse im Gesundheitswesen Schwerpunkte.

Egal ob es um so genannte Mogelpackungen, zu viel Plastikmüll oder um zu lange Wartezeiten bei Arztterminen geht – die Befragung gibt Teilnehmenden die Möglichkeit, Beschwerden los zu werden. Die Umfrage läuft vom 1. November 2017 bis zum 31. Januar 2018 unter der Adresse www.vzhh.de.

„Nicht alles, was Verbraucherinnen oder Verbraucher im Alltag nervt, ist bei den Verantwortlichen in Politik oder Wirtschaft im Bewusstsein. Aber genau diese Sorgen und Probleme müssen wir erkennen, um etwas ändern zu können. Deshalb hoffe ich, dass sich auch an der dritten Auflage des Verbraucherschutz-Pegels wieder viele Hamburgerinnen und Hamburger beteiligen“, so Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg e.V.: „Ich bin gespannt, ob sich die Ergebnisse der Online-Umfrage mit unseren Erfahrungen in der Verbraucherberatung decken werden oder ob es Unterschiede gibt. Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Menschen aus Hamburg sagen, wo bei ihnen der ‚Schuh drückt‘. So können wir den Verbraucherschutz in unserer Stadt gemeinsam verbessern.“

Durch die regelmäßigen Befragungen sollen Erkenntnisse über Problemlagen und Zufriedenheit der Hamburger Verbraucherinnen und Verbraucher gewonnen werden. Die abgefragten Themen reichen von Lebensmitteln über das Gesundheitswesen bis hin zu Finanzdienstleistungen und Energieversorgung.

Orts- und terminunabhängig nimmt die anonyme Umfrage nur wenige Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse werden später im „Verbraucherschutz-Pegel“ veröffentlicht. Wenngleich nicht repräsentativ, liefern sie als Sensor wichtige Erkenntnisse über die Belange der Befragten.

Die Umfrage ist ab 1. November 2017 auf der Seite der vzhh unter www.vzhh.de abrufbar. Entsprechende Hinweise samt Verlinkung auf die Befragung finden sich auch auf der Seite der Behörde unter www.hamburg.de/bgv.

Pressemitteilung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (30.10.)

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