Termine des Hamburger Zukunftsrates

60. Ratstreffen und 8. Hamburger Wärmedialog am Dienstag, den 17.04.2018 um 19.00 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg.

 

Der Zukunftsrat Hamburg und die EnergieNetz Hamburg eG laden zur zweiten Podiumsdiskussion 2018 ein. Themen sind der aktuelle Stand des Rückkaufs des Hamburger Fernwärmenetzes und die Wirkung der Hamburger Volksinitiative Tschüss Kohle zur Unterstützung des Kohleausstiegs.

Zur Erinnerung: Der Rückkauf der Energienetze wurde im Volksentscheid 2013 beschlossen. Der Rückkauf des Stromnetzes ist 2014 und des Gasnetzes Anfang 2018 erfolgt. Der Rückkauf des Fernwärmenetzes Muss bis Januar 2019 umgesetzt sein.

Die Werteermittlung des Netzes geht bereits in die zweite Runde, die Ende Mai 2018 abgeschlossen werden soll.

Zu Beginn der Diskussion werden die Podiumsgäste ein knappes Statement zu folgenden Fragestellungen abgeben:

• Ist der 2014 vereinbarte Mindestkaufpreis von 825 Millionen Euro für das Hamburger Fernwärmenetz auch im Jahr 2018 angemessen?
• Hamburg will 2019 das Fernwärmenetz zurückkaufen – gibt es Risiken, die den Rückkauf scheitern lassen können?
• Warum erleichtert der Rückkauf der Netze eine klimagerechte Energiepolitik?
• Braucht Hamburg zukünftig ein Stadtwerk?
• Wie schätzen Sie die Wirkung der Hamburger Volksinitiative “Tschüss Kohle“ ein?

Podiumsgäste:

Senator Jens Kerstan, Umweltsenator Hamburg (angefragt)
Dr. Peter Becker, Energierechtsanwalt
Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator (angefragt)
Judith Meyer-Kahrs, Infostelle Klimagerechtigkeit in der Nordkirche
Manfred Braasch, BUND Hamburg

Moderation: Matthias Ederhof, Vorstand EnergieNetz Hamburg eG und Dr. Ulf Skirke, Zukunftsrat Hamburg


Hamburg, meine Müllperle. Von der konsequenten Müllvermeidung bis zum effektiven Recycling – was kann Hamburg tun?
am Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Die Rohstoffe für unsere Konsumgüter sind endlich. Durch eine Kreislaufwirtschaft sollen sie sparsam eingesetzt und möglichst weiter genutzt werden. Aber gegenwärtig gibt es in Hamburg mehr Restmüll zur Verbrennung als getrennt gesammelte Wertstoffe zum Recycling. Ab 2020 fordert das Kreislaufwirtschaftsgesetz eine verbindliche Recyclingquote von 65 % des Siedlungsabfalls. Wie will Hamburg das schaffen? Durch mehr Mülltrennung – mit Appellen, Pflichttonnen, Kontrollen, Bußgeldern? Durch eine zentrale Sortierung des Restmülls? Durch Abfallvermeidung – mit Auflagen für Produktion und Handel? Durch Anrechnung von Verbrennungsresten auf die Recyclingquote?

Darüber wollen wir informieren und diskutieren

Programm:
– 18:00 Begrüßung: Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg
– 18:15  Projekt „Schüler machen Schule“ zur Kreislaufwirtschaft, Kristin Schilling, Heinrich Heine Gymnasium Hamburg-Poppenbüttel
– 18:30 Vortrag Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta, TU Hamburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft: Aktueller Stand und Perspektiven der Kreislaufwirtschaft in Hamburg
– 19:00 Podiumsdiskussion
Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta, TU Hamburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft
Dr. Andreas Finckh, Behörde für Umwelt u. Energie, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft
Reinhard Fiedler, Stadtreinigung Hamburg, Leiter Kommunikation und Innovation
Anne Lamp, Cradle to Cradle
Luise Rosemeier, Hamburg Unverpackt e.V.
– 20:00 Plenumsdiskussion
– 20:45 Ende der Veranstaltung
Moderation: Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg

Pressemitteilungen Zukunftsrat Hamburg

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