Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

Im Botanischen Sondergarten finden Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 040 – 693 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen unter: www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten.

Eröffnung des Planetengartens im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Am Donnerstag, den 21. Juni 2018 um 18 Uhr wird der neue Planetengarten im Botanischen Sondergarten eröffnet.
Mit einer Meditation zum Thema und passendem Räucherwerk soll der Ort eingeweiht und gesegnet werden. Sinn des Planetengartens ist es, auf das überlieferte System der Signaturenlehre hinzuweisen. Einführende Hintergrundinformationen zu den Planeten werden auf der Internetseite des Botanischen Sondergartens bereitgestellt. Diese sollen zu eigenem Erleben und Erfahren anregen.
Ergänzend dazu werden zukünftig auch einzelne Abendveranstaltungen angeboten, die den Zugang und das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Planeten und Pflanzen aufgreifen und vertiefen.

24. Tag der offenen Tür im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Am Sonntag, dem 24. Juni 2018, lädt der Botanische Sondergarten Wandsbek (Walddörferstraße 273) zum 24. Tag der offenen Tür ein. Zwischen 11 und 17 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Faszination Natur“ ein vielseitiges Programm. Traditionell präsentieren wieder Vereine, Institutionen und Interessengemeinschaften ihre Verbundenheit zur Natur. Bei Regenwetter endet der Tag der offenen Tür bereits um 16 Uhr.
Der Informationsstand des Sondergartens steht ganz im Zeichen der Gartenwissen-Angebote für Jung und Alt, sowie der Wahl der Giftpflanze des Jahres 2019. Weitere interessante Themen bieten die Informations- und Verkaufsstände des Gartenmarktes.
Das Unterhaltungsprogramm beginnt um 11:30 Uhr, dann liest und erzählt die Kinderbuchautorin Birgit Böhm alle 30 Minuten aus Ihren Buch „Alba Brunnstein – Das Geheimnis der tausend Tore“.
Wie gewohnt gibt es „Bunte Vielfalt“ am Verkaufsstand für Speisen und Getränke. Damit ist auch für Ihr leibliches Wohl gesorgt.
Der Eintritt ist kostenlos.

Eine Übersicht über alle Informationsstände kann man per Fax (040 – 427 905 359) anfordern oder im Internet unter www.hamburg.de/wandsbek/tag-der-offenen-tuer einsehen.


VERANSTALTUNGEN / FÜHRUNGEN /VORTRÄGE

Dienstag,12. Juni 2018 – 18 bis 20 Uhr Wilde Bienen mit Manuel Pützstück – Deutsche Wildtier Stiftung

Der Botanische Sondergarten und die Deutsche Wildtier Stiftung haben 2016 ein Gründach-Modell mit der Unterstützung der Hamburgische Investitions- und Förderbankangelegt, das speziell auf die Bedürfnisse von Wildbienen ausgerichtet ist. Diese haben völlig andere Bedürfnisse als Honigbienen. Manuel Pützstück von der Deutschen Wildtier Stiftung erklärt Wissenswertes über die Lebensweise der Hamburger Wildbienen und wie sie sich im eigenen Garten oder auf dem Balkon ansiedeln lassen. Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Vortrag und Führung an die Wetterlage angepasst.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Die folgenden Angebote finden im Rahmen des „Langen Tags der StadtNatur“ statt:

Samstag, 16. Juni 2018 – 12 bis 14 Uhr Giftpflanzen in Haus und Garten mit Helge Masch – Botanischer Sondergarten

Die Führung gibt einen Einblick ins Thema Giftpflanzen. Vorgestellt werden giftige Pflanzen aus dem Wohn- und Gartenbereich, aber auch aus den Parks und der Natur. Giftpflanzen sind Pflanzen, deren Wirkung nicht förderlich für die Gesundheit des menschlichen Körpers ist. Diese Führung vermittelt eine Übersicht über Pflanzen, von denen beim Verzehr die Gefahr einer Vergiftung ausgeht. Eisenhut, Herkulesstaude und Gefleckter Schierling übertragen ihre giftigen Inhaltsstoffe bereits beim Hautkontakt. Ebenso wird die Frage geklärt, wie giftige Pflanzen erkannt werden können.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Samstag, 16. Juni 2018 – 14:30 bis 16:30 Uhr Bäume erkennen im Sommer mit Helge Masch – Botanischer Sondergarten

Diese Führung wendet sich an Personen, die Gehölz-Kenntnisse erwerben oder auffrischen möchten. Vorgestellt werden die Namen sowie einfache Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale der wichtigsten Bäume. Geschichtliche Informationen ergänzen den botanischen Teil während der Führung.
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Samstag, 16. Juni 2018 – 16 bis 18 Uhr Rundgang an der Wandse mit Verena Rabe – Bezirksamt Wandsbek

Die Wandse – ein Stadtbach im Wandel der Zeit geprägt von Bürgern, Wasserbauern und Mühlenbesitzern. Die vielfältigen Einflüsse und Nutzungen an einem Stadtbach wie der Wandse werden beispielhaft vorgestellt. Welche Auswirkungen haben Regenwassereinleitung, Ausbreitung von Neophyten (gebietsfremde Pflanzen) und die historische Nutzung auf den Lebensraum Bach? Was macht den Lebensraum Bach aus? Welche Bedeutung hat die Wandse für den Bürgerinnen und Bürger und was können Bürgerinnen und Bürger für die Wandse tun? Wie sieht die Zukunft aus?
Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Samstag, 16. Juni 2018 – 17 bis 19 Uhr Bäume erkennen – Exoten im Sondergarten mit Helge Masch – Botanischer Sondergarten

Die exotischen Bäumen im Botanischen Sondergarten stammen aus Asien sowie aus Süd- und Nordamerika. In dieser Führung werden zehn Bäume im Freiland und zwei im Gewächshaus aufgesucht und vorgestellt: Riesenmammutbaum, Küstenmammutbaum, Urweltmammutbaum, Taschentuchbaum, Tulpenbaum. Blauglockenbaum, Kobushi-Magnolie, Amberbaum, Persischer Eisenholzbaum, Gewöhnlicher Trompetenbaum, Brasilholz, Regenbaum.
Eigenbeteiligung 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Donnerstag, 28. Juni 2018 – 18:00 bis 20:00 Uhr: Bonsai-Workshop: Sommerarbeiten mit Reiner Kurps

In den Bonsai-Workshops wird besprochen, wie aus einer Baumschulpflanze ein Bonsai wird. Die Pflanze geht in das Eigentum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über und wird in jedem Kurs zur weiteren Bearbeitung mitgebracht. Eine Einstieg ist jederzeit möglich.
In diesem Kurs wird besprochen, wie die Pflanzen in Sommer geschnitten und kultiviert werden. Es werden Blattschnitt und Gestaltungsvarianten der mitgebrachten Pflanzen besprochen sowie Blattschnitt und richtiger Rückschnitt am Bonsai erläutert und durchgeführt. Das Mitbringen eines Bonsais bzw. das rechtzeitige Bestellen eines Rohbonsais im Sondergarten sind Teilnahmebedingung, außerdem sollen scharfe Rosenscheren und Seitenschneider oder Drahtschneider mitgebracht werden.
Materialkosten: 10 Euro/ Pflanze
Kursgebühr: 5 Euro / Person

Alle Termine: http://www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten/


Phänologie-Projekt im Sondergarten
Vierte Runde: Gesucht wird der Frühsommer! – Zeigerpflanze: Holunder
Als es noch keine Wetterprognosen gegeben hat, wurde das Wetter genau beobachtet. Darauf basieren die sogenannten Bauernregeln: auf langjährigen Beobachtungen des Wetters. Die beobachteten Regelmäßigkeiten in Wetterabläufen und die Entwicklung der angebauten Pflanzen wie z.B. Getreide, wurde in Form von Reimen festgehalten.

Die Phänologie basiert auf den Beobachtungen der Tiere und Pflanzen. Sie beschäftigt sich mit witterungs- bzw. klimaabhängigen Ereignissen in der Natur. Es werden beispielsweise Blütenbildung und Blattfall beobachtet. Die Erkenntnisse werden im Gesundheitswesen (Pollenflug) und in der Landwirtschaft angewendet. Diese „Erscheinungslehre“ gliedert den Jahresablauf nicht in nur vier, sondern in zehn Jahreszeiten. Diese zehn Jahreszeiten orientieren sich an den Entwicklungen der so genannten „Zeigerpflanzen“.
Das Phänologie-Projekt des Botanischen Sondergartens möchte, gemeinsam mit Hamburger Naturfreundinnen und -freunden und Gartenbesitzerinnen und -besitzern, die zehn oben ausgewählten phänologischen Zeigerpflanzen beobachten. Der Beginn der phänologischen Jahreszeiten ist lokal sehr unterschiedlich (von Stadtteil zu Stadtteil) und ändert sich auch von Jahr zu Jahr.
Die Beobachtungen der „Phänophasen“ können Veränderungen des Klimas aufzeigen und dienen somit dazu, den Klimawandel im Auge zu behalten.

Der Holunderstrauch ist die Zeigerpflanze für den Frühsommer. Der Deutsche Wetterdienst hat die Holunderblüte in Deutschland für den 1. Juni 2018 (Mittelwert aus den Vorjahren) prognostiziert. Doch wann blühen die Holundersträuche in den verschiedenen Hamburger Stadtteilen? Der Botanische Sondergarten nimmt ab sofort Meldungen entgegen. Gemeldet werden kann jeder Schwarze Holunder an dem sich an der am weitesten entwickelten Trugdolde etwa 50 Prozent der Einzelblüten völlig geöffnet haben. Meldungen bitte immer mit Datum und Ort (Stadtteil in Hamburg und 25 Kilometer Umkreis). Beobachtungen können online (www.hamburg.de/wandsbek/phaenologie) oder per Telefon (040 – 693 97 34) gemeldet werden. Wichtig ist die Angabe von Stadtteil und Datum!
Der Sondergarten Referenz-Holunder wächst im Rundgang.

Ergebnis der dritten Runde: Vollfrühling – Zeigerpflanze: Apfelbaum
Die Apfel-Blüte setzte im Botanischen Sondergarten am 29. April 2018 ein. Alle gemeldeten Daten finden Sie auf unserer Phänologie-Seite im Internet.
Als nächstes wird der Blühbeginn der Lindenbäume, als Zeigerpflanze für den Hochsommer, gesucht werden.


GIFTPFLANZE DES JAHRES 2019

Jetzt im Sommer wachsen die Rizinuspflanzen (Giftpflanze des Jahres 2018) auf den Wechselflorbeeten der Parkanlagen zügig in die Höhe. Alljährlich im Juni ist es an der Zeit zur Wahl der Giftpflanze, diesmal der des Jahres 2019, aufzurufen und die Kandidaten vorzustellen.

Pflanzen mit einer giftigen Wirkung auf Menschen und Tiere werden in vielen Gärten und Wohnungen als Zierpflanzen kultiviert, ohne Kenntnis der besonderen Eigenschaften. Ziel dieser Aktion soll eine aktive Auseinandersetzung mit diesen Pflanzen sein. Die „Giftpflanze des Jahres“ unterscheidet sich von der Vielzahl an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, die jährlich als „Natur des Jahres“ ausgerufen werden darin, dass die Pflanzen nicht unbedingt in ihrer Existenz gefährdet sind.

Wahl der 15. Giftpflanze des Jahres

Zum fünfzehnten Mal ruft der Botanische Sondergarten Wandsbek auf, sich an der Wahl zur Giftpflanze des Jahres zu beteiligen. Es stehen für das Jahr 2019 folgenden Pflanzen zur Wahl:

Kategorie: Ein- und zweijährige Pflanzen

Jakobskreuzkraut — Senecio jacobaea — giftig +

Kategorie: Gehölze

Blauregen — Wisteria sinensis — giftig +

Kategorie: Giftige Nahrungspflanze

Rhabarber — Rheum rhaberbarum — wenig giftig (+)

Kategorie: Staude

Aronstab — Arum maculatum — stark giftig ++

Kategorie: Zimmer- und Kübelpflanze

Wandelröschen — Lantana camara — giftig +

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nahrungspflanzen l, in denen Giftstoffe enthalten sind. Diese Giftstoffe führen jedoch durch Reife-Prozesse, oder richtige Zubereitung bzw. richtige (niedrige) Dosierung zu keinen Vergiftungen beim Verzehr.

Auf der Homepage des Botanischen Sondergartens (www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres/) werden die Pflanzen vorgestellt. Dort kann auch online abgestimmt werden. Darüber hinaus können Sie Kandidaten für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2020 vorschlagen. Ebenso stellen sich die vier Kandidaten im Gewächshaus des Sondergartens (Walddörferstraße 273 ) zur Wahl. Die Abstimmung endet am 15. Dezember 2018.

Am 17. Dezember 2018 wird das Ergebnis der Abstimmung bekannt gegeben.

Die Wahl zur Giftpflanze des Jahres soll zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Giftpflanzen“ anregen und auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam machen. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Mehr Infos: http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-abstimmung/


Pflanzen-Tauschtisch im Sondergarten
Für Zimmer- und Gartenpflanzen die ein neues Zuhause suchen
Aufgrund des großen Erfolges in den vergangenen Jahren, wurde vor dem Gewächshaus des Botanischen Sondergartens (Walddörferstraße 273) wieder ein Pflanzen-Tauschtisch aufgestellt.
Vom 15. Mai bis zum ersten Frost haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Pflanzen, für die kein Platz auf der Fensterbank oder im eigenen Garten ist, abzugeben. Zugleich können eine oder mehrere Pflanzen vom Tauschtisch in Obhut genommen werden, auch wenn keine Gewächse mitgebracht wurden. Tauschen – abgeben – mitnehmen ist das Motto dieses Angebotes.
Öffnungszeiten: Montags bis donnerstags von 7 bis 15 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr.
Außerhalb dieser Öffnungszeiten ermöglichen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eine Besichtigung in den Nachmittagsstunden und am Wochenende.

Mehr Infos zum Sondergarten: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news . Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek

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