1.030 Schüler vom Gymnasium „abgeschult“

Durch eine Schriftliche Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver wurde bekannt, dass zum Stichtag 15.10.2018 1.030 Schüler das Gymnasium verlassen haben und zur Stadtteilschule gewechselt sind.

 

Die größte Zahl der Schulwechsler gib es in Jahrgangsstufe 7 mit 884 Schülern. In Stufe 6 wechselten 37 Jungen und Mädchen an die Stadtteilschule, in Jahrgang 8 waren es 47, in Jahrgang 9 immer noch 21 und in Jahrgang 10 mussten 41 Schüler das Gymnasium Richtung Stadtteilschule verlassen.

Drucksache 21/14610 vom 23.10.18 der Abgeordneten Birgit Stöver (CDU) vom 15.10.18
und Antwort des Senats
Betr.: Aktualisierung der Hamburger Schuldaten
Um aktuelle und konkrete Schuldaten – insbesondere zu den drängenden Themen wie Unterrichtsausfall oder Investitionen in Schulgebäude – zu erhalten, werden in Anlehnung an entsprechende Anfragen aus den Vorjahren diese Daten erneut abgefragt:
21-14610 Aktualisierung_der_hamburger_schuldaten2018

WUZ-Info:
In der Broschüre der Schulbehörde „Den richtigen Weg wählen“ heißt es zur Stadtteilschule:
Eine zu frühe Festlegung auf einen bestimmten Abschluss wird konsequent vermieden und die Möglichkeit, einen höheren Abschluss anzustreben, wird durchgehend gefördert. Schülerinnen und Schüler können alle Schulabschlüsse erwerben: den ersten sowie den erweiterten ersten allgemeinbildenden Schulabschluss, den mittleren allgemeinbildenden Schulabschluss und das Abitur. Für das Abitur haben die Schülerinnen und Schüler durch die Vorstufe in der Jahrgangsstufe 11 ein Jahr mehr Zeit, d. h. insgesamt neun Jahre. Diese erhöhte Unterrichtszeit bis zur Studienstufe wird auch für ein breites, interessendifferenziertes Bildungsangebot in der Mittelstufe genutzt.

und zum Gymnasium steht dort:
Am Gymnasium werden Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel unterrichtet, sie in acht Schuljahren zur allgemeinen Hochschulreife zu führen…Im Gymnasium lernen Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständig, eigenverantwortlich, kooperativ und leistungsorientiert. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden als pädagogische Einheit die Beobachtungsstufe. Sie bereitet auf den weiteren Besuch des Gymnasiums vor und schafft die Grundlage für die Entscheidung über die weiterführende Schulform am Ende der Jahrgangsstufe 6. Schülerinnen und Schüler, die die entsprechenden Anforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 nicht erfüllen, müssen an eine Stadtteilschule wechseln.

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