Sitzung verpasst? – Bürgerschaft startet Mediathek

Die Hamburgische Bürgerschaft wird transparenter und digitaler: Seit heute präsentiert sich das Landesparlament mit einer modernen Mediathek und ermöglicht damit einen freien Zugang zu den Plenardebatten für jedermann – an jedem Ort, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät. Interessierte können Reden einzelner Abgeordneter oder ganze Debatten in HD-Qualität anschauen und herunterladen.

 

Zum Start der Mediathek stehen auch die Plenarsitzungen seit Juli 2017 zum Download unter www.hamburgische-buergerschaft.de/mediathek zur Verfügung.

Gut zwei Jahre haben Technikerinnen und Techniker an dem digitalen Projekt der Hamburgischen Bürgerschaft gearbeitet. Nun fangen vier Kameras – statt bisher einer – das Geschehen im Plenarsaal ein. In Kombination mit der neuen Medientechnik und zusätzlichen Informationen zum Sitzungsablauf liefern die Bilder die Grundlage für den Livestream der Plenarsitzungen, der in einem eigens eingerichteten Regieraum im Rathaus produziert wird. Daraus entstehen die Videos für die Mediathek. Dort sind sie für jedermann leicht auffindbar und werden passend zum Endgerät (PC, Laptop, Smartphone, Tablet etc.) ausgespielt. Nutzerinnen und Nutzer können nach folgenden Kriterien recherchieren: Rednerinnen und Redner, Fraktionen, Worten aus den Titeln der Tagesordnungspunkte und Drucksachen-Nummer.

„Die Bürgerschaft ist schon sehr lange mit einem Livestream im Internet präsent. Mit der Mediathek sind die Videos nun erstmals auch nach den Plenarsitzungen öffentlich verfügbar. Damit ermöglichen wir den Hamburgerinnen und Hamburgern einen einfachen, schnellen und barrierearmen Zugang zum Parlamentsgeschehen in ihrer Stadt und schaffen damit noch mehr Transparenz und Reichweite für unsere Arbeit in der Bürgerschaft“, sagt Präsidentin Carola Veit.

Die Vorteile der Mediathek: Bürgerinnen und Bürger können nun intensiver in die parlamentarischen Abläufe eintauchen und auf diese Weise Entscheidungen noch besser nachvollziehen.
Für Abgeordnete wird es einfacher, Videos der eigenen Reden zu veröffentlichen und zu verbreiten. Medien können die heruntergeladenen Bewegtbilder für ihre Berichterstattung nutzen und Schulen steht das Material für den Politikunterricht zur Verfügung.

Pressemitteilung der Hamburgischen Bürgerschaft

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