Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

 

VERANSTALTUNGEN / FÜHRUNGEN /VORTRÄGE

Im Botanischen Sondergarten finden Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 040 – 693 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich.

Freitag, 1. Februar 2019 – 11:00 bis 12:00 Uhr: Gartenwissen für Kinder – Wenn Obst keimt… – mit Denise Zindikus – Kinderferienprogramm
Es wird versucht, die Saat tropischer Früchte keimen zu lassen!
Während der Veranstaltung im Gewächshaus des Sondergartens wird die Saat ausgesät und in das Vermehrungsbeet gestellt. Nach erfolgreicher Keimung können die Pflanzen zu Hause weiter gepflegt werden. Neben der Technik der richtigen Aussaat gibt es auch Informationen dazu wie die Saat entsteht und warum Bananen aus dem Laden keine Saatkörner haben. (http://www.hamburg.de/wandsbek/wok) Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person (Kinder frei).

Donnerstag, 7. Februar 2019 – 18:00 bis 20:00 Uhr: Optimal durchstarten mit Ätherischen Ölen & Detox Special – mit Andrea Beerbaum
Das erste von sechs neuen Angeboten zum Thema „Ätherische Öle“ im Botanischen Sondergarten beschäftigt sich mit dem Thema „Wie profitiere ich beim Fasten und Entschlacken von den naturreinen Essenzen“. In der Einführung informiert Frau Beerbaum über die Geschichte Aromatherapie. Es wird erläutert was ätherische Öle sind und wie sie wirken. Welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und was im Umgang zu beachten ist. Warum ist „back to basic/nature“ sinnvoll?
Wie kann Naturkosmetik ganz einfach zum Detoxen selbst hergestellt werden, z. B. Badesalz, Körperöle, Gesichtswasser, Schüttelemulsionen. Es werden die Portraits der ätherische Öle Zitrone, Immortelle und Zypresse vorgestellt. Der Abend steht unter dem Motto: Ausprobieren, Schnuppern, Erfahren, Fragen & Genießen. Eigenbeteiligung: 5 Euro pro Person.

Alle Termine: http://www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten/


Zimmerzwiebel sucht Garten für gemeinsame Zukunft
Ab sofort bis zum 16. Mai 2019 steht ein Pflanzentauschtisch vor dem Gewächshaus und nimmt alle abgeblühten Zwiebelpflanzen aus Zimmerkultur auf. Den Tauschtisch erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 7:00 und 15:00 Uhr, sowie freitags zwischen 8:00 und 14:00 Uhr. Der Botanische Sondergarten Wandsbek befindet sich in der Walddörferstraße 273.
Narzissen-, Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln werden gern vorgetrieben als Topfpflanze fürs Zimmer gekauft. Viele davon werden aufgrund eines fehlenden in der Biotonne oder im Restmüll geworfen. Schade, denken die „Wegwerfer“ sicherlich, aber wo soll ich mit den Pflanzen hin, wenn ich keinen Garten habe? Hier möchte der Botanische Sondergarten vermitteln.
Wie auch im vergangenen Jahr nehmen wir uns den abgeblühten Rittersternen (häufig als Amaryllis im Handel) an. Diese Pflanzen stellen sie bitte im kleinen Raum (kalte Abteilung) des Gewächshauses in eine bereitstehende Kiste. Bitte versehen Sie die Töpfe mit einer Information über die Blütenfarbe.
Bitte bedenken Sie, dass die Blumenzwiebel über die Blätter Energie für den Austrieb in der nächsten Saison speichern. Daher dürfen die Blätter nicht abgeschnitten werden.
Pflanzenfreunde mit eigenem Garten können sich dann die „Freilandzwiebelpflanzen“ kostenlos abholen und in den Garten pflanzen. Die Rittersterne können auch im Zimmer gepflegt werden und belohnen die gute Pflege mit einer schönen Blüte zu Weihnachten.

Unsere Aktion „Rüstiger Weihnachtsbaum mit Ballen sucht Garten für gemeinsame Zukunft“ läuft noch bis zum 15. Februar. Hier können intakte Ex-Weihnachtsbäume mit Ballen abgestellt bzw. mitgenommen werden.


„Rüstiger Weihnachtsbaum mit Ballen sucht Garten für gemeinsame Zukunft“
Ein Angebot des Botanischen Sondergartens Wandsbek vom 1. Januar bis 28. Februar 2019
Gern werden Tannen oder Fichten mit Ballen für das Weihnachtsfest gekauft. In Ermangelung eines eigenen Gartens landen die Bäume dann häufig in der Bio-Tonne. Das muss nicht sein! Rüstige Weihnachtsbäume, die noch alle Nadeln in der Krone haben und über einen guten Wurzelballen verfügen, können in der Weihnachtsbaum-Tauschecke im Botanischen Sondergarten (direkt vor dem Gewächshaus) abgestellt werden.
Pflanzenfreunde mit eigenem Garten können sich dann einen Ex-Weihnachtsbaum mitnehmen und in den Garten pflanzen.
Es fallen keine Vermittlungsgebühren an!
Die Tauschecke erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 7:00 und 15:00 Uhr, sowie freitags zwischen 7:00 und 14:00 Uhr. Der Botanische Sondergarten Wandsbek befindet sich in der Walddörferstraße 273.


Der Aronstab ist die Giftpflanze des Jahres 2019
Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss – Die 15. Giftpflanze des Jahres steht fest
Zum 15. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ kann jedermann Vorschläge einreichen und sich an der Abstimmung beteiligen.
Am 16. Dezember 2018 endete die 200tägige Abstimmung. Der Aronstab ging daraus als Sieger hervor. Der Aronstab wurde auf 447 der 1838 gültigen Stimmzettel genannt (24,3 Prozent).

Die weiteren Plätze verteilen sich wie folgt:
2. Platz: Blauregen Wisteria sinensis 393 Stimmen (21,4 %)
3. Platz: Wandelröschen Lantana camara. 337 Stimmen (20,5 %)
4. Platz: Jakobs-Kreuzkraut Senecio jacobaea 348 Stimmen (18,9 %)
5. Platz: Rhabarber Rheum rhabarbarum 273 Stimmen (14,9 %)

Ziel der Aktion war und ist, dass sich Menschen kritisch mit dem Thema »Giftpflanzen« auseinandersetzen, Fragen stellen und sie ggf. auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam gemacht werden. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2019:
Die Blätter des Italienischen Aronstabs zeigen sich jetzt in ihrer vollen Pracht. Sie sind vom Herbst bis kurz nach der Blüte im Frühjahr zu sehen. Der heimische Aronstab lässt die Blätter erst zur Blütezeit im Frühling wachsen. Nach der Blütezeit ziehen bei beiden Arten die Blätter wieder ein und der Blüten/Fruchtstand wird von der umgebenden Vegetation überwuchert – die Pflanzen sind quasi „verschwunden“. Erst im Herbst werden die leuchtend orange-roten Fruchtstände dann wieder sichtbar, wenn die umgebende Vegetation „zusammenbricht“. Häufig erkennt man dann keinen Zusammenhang mehr mit der dekorativen Pflanze im Frühjahr. Die Früchte des Aronstabs sind bei Tieren beliebt. Die Verbreitung der Saat erfolgt durch die sogenannte Verdauungsausbreitung (Darmwanderer). Dadurch kann es zu Spontanvorkommen im Garten kommen.
Beim Verzehr, selbst von geringen Mengen, kommt es zu Schmerzen auf der Zunge und in der Mundhöhle. Dies ist jedoch auf Verletzungen zurückzuführen, die durch unlösliche kristalline Calciumoxalate hervorgerufen werden. Diese Erscheinung warnt meist vor der Aufnahme größerer Mengen, die zu Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bis hin zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen können. Ein tödlicher Verlauf der Vergiftung beim Menschen ist in der Literatur nicht bekannt. Bei Weidevieh, das im Frühjahr vermehrt Aronstabblätter fraß, kam es zu Todesfällen.

Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres gibt es weitere Informationen.

Erste Hilfe bei Vergiftungen:
Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Auch die Giftinformationszentralen sind kompetente Ansprechpartner, die rund um die Uhr erreichbar sind und Auskunft geben. Zum Beispiel das Giftinformationszentrum Nord erreichen Sie im Notfall unter 0551 / 19240.

Es geht weiter
Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Bis zum 20. Mai 2019 können Kandidatenvorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2019 gemacht werden.
Aus diesen Vorschlägen wird je eine giftige Nahrungspflanze, eine Staude, ein Gehölz und eine Kübel-/Zimmerpflanze sowie eine ein-/zweijährige Pflanze zur Wahl gestellt.
Die Vorschläge können über das Online-Formular: http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-kandidaten-vorschlag/ oder per Telefon 040 – 693 97 34 eingereicht werden.
Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2020 beginnt am 1. Juni 2019 und endet am 15. Dezember 2019.


Weihnachtspflanze des Jahres 2018: Zimt – Cinnamomum
Die dritte Weihnachtspflanze des Jahres steht fest
Am 14. November 2018 rief der Botanische Sondergarten Wandsbek (Walddörferstraße 273) auf, sich an der Wahl der dritten Weihnachtspflanze des Jahres zu beteiligen. Aus den eingesendeten 19 unterschiedlichen Gebäckrezepten wurde jetzt die „Weihnachtspflanze des Jahres 2018“ ermittelt.
In 12 der 19 Rezepte stand Zimt auf der Zutatenliste. Platz zwei belegten Mandel und Nelke mit jeweils 11 und Platz drei die Zitrone mit acht Nennungen
Insgesamt standen 24 botanisch-weihnachtliche Zutaten in den 19 Rezepten.

Welche Bedeutung hat der Zimt in der Weihnachtszeit?
Zimt ist nicht gleich Zimt! Geerntet wird die aromatische Rinde von unterschiedlichen Bäumen aus der Gattung Cinnamomum. Die Gattung der Zimtbäume gehört zur Familie der Lorbeergewächse und ist somit unmittelbar mit den Lorbeerblättern verwandt, die ihr Aroma in den heimischen Kochtöpfen verbreiten. Zur Zimternte werden hauptsächlich drei Arten in sogenannten Zimtgärten kultiviert.
Der Ceylon-Zimt — Cinnamomum zeylanicum — wird nach Art der Korbweiden-Kultur angebaut. Im Abstand von ein bis zwei Jahren, werden einige der bis zu zwei Meter langen Ruten herausgeschnitten. Anschließend wird die Rinde abgezogen. Die äußere Korkschicht wird durch Abschaben entfernt. Übrig bleibt die 0,3 bis 1,0 Millimeter starke Innenrinde.
Nach vier bis sieben Jahren werden die Zweige des China-Zimts — Cinnamomum aromaticum — geerntet. Da der China-Zimt häufig nur unzureichend von Kork und der darunter liegende Schicht befreit ist, enthält er einen hohen Anteil an Gerbstoffen. Die Rindenstücke sind etwa 1 bis 3 mm dick und rollen sich beim Trocknen ein.
Padang-Zimt liefert Cinnamomum vera. Die gereinigte Rinde hat eine Stärke von 0,6 bis 3,2 Millimeter und eine Länge von bis zu einem Meter. Padang-Zimt wird nach deutscher Norm in drei Qualitäten sortiert. Prima Qualität (AA und A) ist feinste rehbraune Ware, die sehr gut zum Mahlen zu Zimtpulver geeignet ist. Secundo Qualität (B) besteht aus weniger gut geschälten Rindenstücken; diese sind heller gelblich braun als AA und A. Bruchstücke aus den ersten zwei Qualitäten wird als Tertia Qualität (C) gehandelt.
Schon vor über 4500 Jahren duftete es in chinesischen Küchen nach Zimt. Somit gehören die Zimtstangen zu den ältesten und teilweise auch teuersten Gewürzen der Welt. Der Kaufmann Anton Fugger verbrannte im Jahre 1530 die Schuldscheine des Kaisers Karl V vor dessen Augen in einem Feuer aus Zimtstangen. In den Straßen Roms ließ Nero nach dem Tode seiner Gemahlin Zimtfeuer entfachen.
Portugal baute als Kolonialmacht ein Zimtmonopol auf. Dieses wurde später durch die Holländer übernommen. Aber auch diese wurden vertrieben. So gelang es den Engländern gegen Ende des 18. Jahrhunderts, London zum Haupthandelsplatz für Zimt auszubauen. Erst als die Holländer in Indonesien große Zimtplantagen anlegten, brach das Monopol endgültig zusammen.

Weihnachtspflanze des Jahres 2019
Sie können sich schon jetzt an der Wahl der Weihnachtspflanze des Jahres 2019 beteiligen. Dann dreht sich alles um den Adventskranz.
Die Teilnahme erfolgt über das Hochladen eines digitalen Fotos von Ihrem Adventskranz über unser Online-Formular und der Nennung der botanischen Dekorationselemente, die verwendet wurden. Als Alternative kann auch ein Papierfoto eingereicht werden, indem es persönlich abgegeben, in einen unserer Briefkästen geworfen oder per Post an uns geschickt wird.
Unsere Anschrift lautet: Botanischer Sondergarten Wandsbek, Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg.
Wir möchten nicht nur die aktuelle „Adventskranz-Mode“ zeigen sondern freuen uns auch über „historische Adventskranz-Bilder“ (bitte mit Angabe des Jahres) aus den Vorjahren und vergangenen Zeiten.

Die Fotos können nach der Ausstellung nicht an den Einsender zurückgegeben werden! Jedoch besteht die Möglichkeit das Adventskranzfoto im Sondergarten einscannen zulassen, dann kann es sofort wieder mitgenommen werden.
Mit der Einsendung des Fotos erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass das Foto im November, Dezember 2019 und Januar 2020 öffentlich im Gewächshaus des Sondergartens gezeigt wird. Der Name des Teilnehmers wird nicht mit genannt! Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2019

Link zum Online Formular: https://www.hamburg.de/wandsbek/weihnachtspflanze-2019/

Mehr Infos zum Sondergarten: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek

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