Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

VERANSTALTUNGEN / FÜHRUNGEN /VORTRÄGE

Im Botanischen Sondergarten finden Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 040 – 693 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich.

Montag – 25. März 2019 – 18:00 bis 20:00 Uhr: Räuchern zu den Jahresfesten: Ostara – mit Angelika Heinze (Wildkräuterpädagogin)
FRÜHLINGSTAG – NACHTGLEICHE – 21. März OSTARA
Licht und Dunkel im Gleichgewicht
Die Natur ist erwacht
Die Saat keimt
Es werden passende Frühlingskräuter geräuchert und die Bedeutung des Jahresfestes erklärt. Was ist im Ungleichgewicht und wie sind meine Pläne für die Zukunft? Mit frischem Tatendrang und Motivation kann Ostern entgegen gesehen werden.

Eigenbeteiligung 3 Euro pro Person (Kinder frei)

Dienstag, 2. April 2019 – 18:00 bis 20:00 Uhr: Ätherische Öle zur Unterstützung bei Heuschnupfen & Co im Frühjahr – mit Andrea Beerbaum
Der Frühling beginnt, die Wiesen und Wälder werden wieder grün, alles blüht. In diesem Vortrag erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle kleine und natürliche Alltagshelfer für diese Zeit der
Gräser-, Pollen- und Co. So wird etwa auf folgende Fragen eingegangen:
Was sind ätherische Öle, wie wirken sie? Kleine Geschichte zur Entstehung der Aromatherapie.
Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es und was ist im Umgang zu beachten?
Warum ist “back to basic/nature“ sinnvoll?
Eigenbeteiligung 5 Euro pro Person

Montag, 8 April 2019 – 17:30 bis 19:30 Uhr: Kräuterwanderung – mit Felicitas Bethmann
Welche heimischen Heilpflanzen, Wildkräuter und Wildfrüchte direkt vor der Haustür wachsen, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Kräuterwanderung mit Felicitas Bethmann. Darüber hinaus berichtet sie über Mythen, altes und neues Wissen und gibt Tipps zum Sammeln und Verarbeiten.
Eigenbeteiligung 7 Euro pro Person

Alle Termine: http://www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten/


Phänologie-Projekt 2019 im Sondergarten

Zweite Runde: Gesucht wird der Erstfrühling! – Zeigerpflanze: Forsythie

Die warmen Tage Ende Februar haben die Pflanzenwelt zu einem Schnellstart veranlasst. Die Knospen an den Trieben der Forsythien sind bereits aufgebrochen.

Wann blüht die Forsythie?

Die Forsythie ist die Zeigerpflanze für den Erstfrühling. Bürgerinnen und Bürger können dem Botanischen Sondergarten Datum und Ort (in Hamburg und 25 km Umkreis) an dem die erste Forsythie mit fünf offenen Blüten an einem Zweig gesehen wurde!

Beobachtung bitte online (http://www.hamburg.de/wandsbek/phaenologie/) oder per Telefon (040 693 97 34) melden. Wichtig ist die Angabe von Stadtteil und Datum!

Die Sondergarten Referenz-Forsythie wächst neben dem Gewächshaus.

Phänologie hat in Hamburg eine lange Tradition.

Seit 1945 gibt es den Hamburger Forsythien-Kalender. Hierbei handelt es sich um die längste, dem Deutschen Wetterdienst bekannte durchgehende Beobachtungsreihe. Beobachtet wird der Blühbeginn der Forsythiensträucher an der Lombardsbrücke.

Als nächstes suchen wir den Blühbeginn der Apfelbäume, als Zeigerpflanze für den Vollfrühling!


Botanische Rekorde: Jahresprojekt der föjlerin des Botanischen Sondergartens Wandsbek

Superlative stammen bei den Menschen häufig aus der Schublade der Protzerei! Ganz anders in der Pflanzenwelt. Nur wenn man die Wurzeln in tiefste Regionen aussenden kann, erreicht man ausreichend Wasser. Nur wenn man der größte ist, steht man nicht im Schatten. Allein diese beiden Beispiele zeigen, dass Superlative in der Pflanzenwelt überlebenswichtig sein können.

Des Weiteren beleuchtet Denise Zindikus in Ihrem föj-Jahresprojekt „Botanische Rekorde“ weitere Extreme. Zum Beispiel die Eigenschaften von Saatkörnern, die Geschwindigkeit mit der sich Pflanzen bewegen, die Lang- oder Kurzlebigkeit von Pflanzen und viele mehr.

Wussten Sie, dass der Blaue Eisenhut die giftigste Pflanze Europas ist?
Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus), als die giftigste Pflanze Europas, ist der erste Rekordhalter den Denise Zindikus präsentiert.
Begründung: Schon 1 – 2g wirken tödlich!
Die Pflanze war früher ein beliebtes Mord- und Pfeilgift und fand auch in Arzneistoffen, sowie in Hexensalben Verwendung.
Die Giftübertragung erfolgt sogar beim Berühren der Pflanze über die Haut!
Sie war 2005 die Giftpflanze des Jahres.

Weitere Rekordhalter

Weiter geht es im etwa 14 tägigen Rhythmus. Jeweils am 1. und am 15. eines Monats werden weitere botanische Superlative vorgestellt. Zum einen als Poster-Ausstellung im Gewächshaus des Sondergartens (Walddörferstraße 273), aber auch auf der Sondergarten-Homepage und bei Twitter mit dem Hashtag #botanischerekorde.

Freiwilliges ökologisches Jahr im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Noch bis zum 15. April 2019 können sich Jugendliche (bis 26 Jahre) über das FÖJ-Bewerbungsportal für ein Freiwilliges ökologisches Jahr im Sondergarten oder den anderen ca. 60 Einsatzstellen bewerben.


Zimmerzwiebel sucht Garten für gemeinsame Zukunft
Ab sofort bis zum 16. Mai 2019 steht ein Pflanzentauschtisch vor dem Gewächshaus und nimmt alle abgeblühten Zwiebelpflanzen aus Zimmerkultur auf. Den Tauschtisch erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 7:00 und 15:00 Uhr, sowie freitags zwischen 8:00 und 14:00 Uhr. Der Botanische Sondergarten Wandsbek befindet sich in der Walddörferstraße 273.
Narzissen-, Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln werden gern vorgetrieben als Topfpflanze fürs Zimmer gekauft. Viele davon werden aufgrund eines fehlenden in der Biotonne oder im Restmüll geworfen. Schade, denken die „Wegwerfer“ sicherlich, aber wo soll ich mit den Pflanzen hin, wenn ich keinen Garten habe? Hier möchte der Botanische Sondergarten vermitteln.
Wie auch im vergangenen Jahr nehmen wir uns den abgeblühten Rittersternen (häufig als Amaryllis im Handel) an. Diese Pflanzen stellen sie bitte im kleinen Raum (kalte Abteilung) des Gewächshauses in eine bereitstehende Kiste. Bitte versehen Sie die Töpfe mit einer Information über die Blütenfarbe.
Bitte bedenken Sie, dass die Blumenzwiebel über die Blätter Energie für den Austrieb in der nächsten Saison speichern. Daher dürfen die Blätter nicht abgeschnitten werden.
Pflanzenfreunde mit eigenem Garten können sich dann die „Freilandzwiebelpflanzen“ kostenlos abholen und in den Garten pflanzen. Die Rittersterne können auch im Zimmer gepflegt werden und belohnen die gute Pflege mit einer schönen Blüte zu Weihnachten.


Der Aronstab ist die Giftpflanze des Jahres 2019
Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss – Die 15. Giftpflanze des Jahres steht fest
Zum 15. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ kann jedermann Vorschläge einreichen und sich an der Abstimmung beteiligen.
Am 16. Dezember 2018 endete die 200tägige Abstimmung. Der Aronstab ging daraus als Sieger hervor. Der Aronstab wurde auf 447 der 1838 gültigen Stimmzettel genannt (24,3 Prozent).

Die weiteren Plätze verteilen sich wie folgt:
2. Platz: Blauregen Wisteria sinensis 393 Stimmen (21,4 %)
3. Platz: Wandelröschen Lantana camara. 337 Stimmen (20,5 %)
4. Platz: Jakobs-Kreuzkraut Senecio jacobaea 348 Stimmen (18,9 %)
5. Platz: Rhabarber Rheum rhabarbarum 273 Stimmen (14,9 %)

Ziel der Aktion war und ist, dass sich Menschen kritisch mit dem Thema »Giftpflanzen« auseinandersetzen, Fragen stellen und sie ggf. auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam gemacht werden. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2019:
Die Blätter des Italienischen Aronstabs zeigen sich jetzt in ihrer vollen Pracht. Sie sind vom Herbst bis kurz nach der Blüte im Frühjahr zu sehen. Der heimische Aronstab lässt die Blätter erst zur Blütezeit im Frühling wachsen. Nach der Blütezeit ziehen bei beiden Arten die Blätter wieder ein und der Blüten/Fruchtstand wird von der umgebenden Vegetation überwuchert – die Pflanzen sind quasi „verschwunden“. Erst im Herbst werden die leuchtend orange-roten Fruchtstände dann wieder sichtbar, wenn die umgebende Vegetation „zusammenbricht“. Häufig erkennt man dann keinen Zusammenhang mehr mit der dekorativen Pflanze im Frühjahr. Die Früchte des Aronstabs sind bei Tieren beliebt. Die Verbreitung der Saat erfolgt durch die sogenannte Verdauungsausbreitung (Darmwanderer). Dadurch kann es zu Spontanvorkommen im Garten kommen.
Beim Verzehr, selbst von geringen Mengen, kommt es zu Schmerzen auf der Zunge und in der Mundhöhle. Dies ist jedoch auf Verletzungen zurückzuführen, die durch unlösliche kristalline Calciumoxalate hervorgerufen werden. Diese Erscheinung warnt meist vor der Aufnahme größerer Mengen, die zu Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bis hin zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen können. Ein tödlicher Verlauf der Vergiftung beim Menschen ist in der Literatur nicht bekannt. Bei Weidevieh, das im Frühjahr vermehrt Aronstabblätter fraß, kam es zu Todesfällen.

Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres gibt es weitere Informationen.

Erste Hilfe bei Vergiftungen:
Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Auch die Giftinformationszentralen sind kompetente Ansprechpartner, die rund um die Uhr erreichbar sind und Auskunft geben. Zum Beispiel das Giftinformationszentrum Nord erreichen Sie im Notfall unter 0551 / 19240.

Es geht weiter
Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Bis zum 20. Mai 2019 können Kandidatenvorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2019 gemacht werden.
Aus diesen Vorschlägen wird je eine giftige Nahrungspflanze, eine Staude, ein Gehölz und eine Kübel-/Zimmerpflanze sowie eine ein-/zweijährige Pflanze zur Wahl gestellt.
Die Vorschläge können über das Online-Formular: http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-kandidaten-vorschlag/ oder per Telefon 040 – 693 97 34 eingereicht werden.
Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2020 beginnt am 1. Juni 2019 und endet am 15. Dezember 2019.


Weihnachtspflanze des Jahres 2019
Sie können sich schon jetzt an der Wahl der Weihnachtspflanze des Jahres 2019 beteiligen. Dann dreht sich alles um den Adventskranz.
Die Teilnahme erfolgt über das Hochladen eines digitalen Fotos von Ihrem Adventskranz über unser Online-Formular und der Nennung der botanischen Dekorationselemente, die verwendet wurden. Als Alternative kann auch ein Papierfoto eingereicht werden, indem es persönlich abgegeben, in einen unserer Briefkästen geworfen oder per Post an uns geschickt wird.
Unsere Anschrift lautet: Botanischer Sondergarten Wandsbek, Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg.
Wir möchten nicht nur die aktuelle „Adventskranz-Mode“ zeigen sondern freuen uns auch über „historische Adventskranz-Bilder“ (bitte mit Angabe des Jahres) aus den Vorjahren und vergangenen Zeiten.

Die Fotos können nach der Ausstellung nicht an den Einsender zurückgegeben werden! Jedoch besteht die Möglichkeit das Adventskranzfoto im Sondergarten einscannen zulassen, dann kann es sofort wieder mitgenommen werden.
Mit der Einsendung des Fotos erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass das Foto im November, Dezember 2019 und Januar 2020 öffentlich im Gewächshaus des Sondergartens gezeigt wird. Der Name des Teilnehmers wird nicht mit genannt! Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2019

Link zum Online Formular: https://www.hamburg.de/wandsbek/weihnachtspflanze-2019/

Mehr Infos zum Sondergarten: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek

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