Faire Mobilität in Wandsbek ein großes Thema

Für die Wandsbeker FDP steht das Thema „Mobilität“ auf ihrer Agenda für die Wahlen zur Bezirksversammlung am 26. Mai ganz oben.

 

„Am Stadtrand wird häufig eine zeitgemäße Anbindung des ÖPNV an die Innenstadt und eine kürzere Taktung schmerzlich vermisst“, sagt FDP-Spitzenkandidatin Birgit Wolff. Wer mit dem Auto pendele, stehe zum Beispiel auf dem Ring 3, der Wandsbeker Chaussee oder rund um den Rahlstedter Bahnhof tagtäglich im Stau. Die Hummelsbüttelerin fordert ein auf die Zukunft und weiteres Bevölkerungswachstum ausgerichtetes innovatives Mobilitätskonzept, dass allen Verkehrsteilnehmern gerecht werde und nicht einzelne demonstrativ bevorzuge. Einen Kulturkampf gegen Autos lehnt sie ab – und fordert den Bestandserhalt von Parkplätzen: Parkplatzsuche verschärfe die Belastung auf den Straßen. Wer Fairness für alle Bürger wolle, brauche dafür ein durchdachtes Programm: „Angesichts der gewaltigen verkehrlichen Herausforderungen in einer wachsenden Metropole reichen Farbtöpfe nicht aus, um damit Fahrradspuren auf die Straßen zu pinseln.“

Das Wahlprogramm der FDP trägt der heterogenen Struktur des größten Bezirks Europas mit 435.000 Einwohnern Rechnung. Für Wolff bedarf beispielsweise der dörflich geprägte Teil an Wandsbeks Stadtgrenze einer „strukturkonservativen Bebauung“, die Rücksicht auf „gewachsene Aufenthaltsqualität und nachbarschaftliches Miteinander nimmt“. Um Leben und Wohnen in Hamburg bezahlbar zu erhalten, müsse mehr gebaut werden – dort, wo es Sinn macht und die Infrastruktur mitwachsen kann. Die Mutter von zwei Kindern wörtlich: „Für die vielen jüngeren Menschen und Familien, aber auch für die vielen älteren Mitbürger brauchen wir eine generationenübergreifende Zukunftsvision: Wie soll Wandsbek in zehn Jahren aussehen und funktionieren?“ Dabei geht es der selbständigen Medizinjournalistin neben sicheren Radwegen für Schüler und Senioren unter anderem auch um zusätzliche Kita-Plätze, eine bessere Ausstattung der Schulen und attraktivere Freizeitangebote für Jugendliche.

Besondere Präferenzen bei der Frage nach einem möglichen Koalitionspartner hat die FDP Wandsbek nicht. Die Partei sei offen und attraktiv für viele Optionen, denn sie habe erheblich mehr Facetten „als nur den Bereich Wirtschaft“. Themen wie soziales Miteinander, Umweltschutz und Lebensqualität prägten immer mehr die Gespräche mit den Bürgern und würden „auch bei den anderen Parteien wahrgenommen“, betont Wolff, die auch Mitglied des FDP-Bezirksvorstandes ist.

Dass die FDP wieder in die Bezirksversammlung einzieht, davon ist die Kommunalpolitikerin „aus Leidenschaft“ nach zahlreichen ermutigenden Gesprächen überzeugt: Der Frust über die festgefahrene Bezirkspolitik sei groß. „Viele Bürger wollen eine Stärkung der Freidemokraten, die zum Beispiel Gängelungen sowie Verbots- und Enteignungsstrategien entschieden ablehnend gegenübertreten.“

Pressemitteilung FDP-Bezirksverband Wandsbek

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