„S-Bahn muss zuverlässiger und störungsfreier funktionieren“

Verkehrssenator Michael Westhagemann und S-Bahn-Chef Kay Arnecke haben heute Maßnahmen vorgestellt, mit denen der S-Bahn-Verkehr in Hamburg zuverlässiger und störungsfreier funktionieren kann. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion fordert eine schnelle Umsetzung von der Deutschen Bahn.

 

Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „So wie es im S-Bahn-Betrieb läuft, kann es nicht weitergehen. Wir müssen uns auf dieses Verkehrsmittel verlassen können. Der Ärger vieler Hamburgerinnen und Hamburger über ständige Ausfälle und Verspätungen ist nur allzu verständlich. Und deshalb ist es höchste Eisenbahn, dass sich etwas tut und alle Beteiligten in konstruktiven Gesprächen sind. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass immer mehr S-Bahnen mit mehr Wagen fahren. Wir Grüne wollen den S-Bahnverkehr auch zukünftig ausbauen und sind bereit, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Doch in bestellten Zügen auf dem Papier kann man längst noch nicht fahren. Es muss klar sein, dass die Bahn die Leistungen dann auch erbringen kann. Die verabredeten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wichtig ist dass sie auch schnell umgesetzt werden. Auch die Kommunikation mit den Fahrgästen muss dringend verbessert werden. Denn nur so können Störungen im Betrieb mit weniger Ärger im Bauch überstanden werden.“

Pressemitteilung GRÜNE Bürgerschaftsfraktion


S-Bahn in Hamburg: „Die Bahn muss jetzt liefern“

Um zukünftig Störungen beim S-Bahn-Verkehr in Hamburg zu vermeiden, haben Verkehrssenator Michael Westhagemann und S-Bahn-Chef Kay Arnecke heute ein Maßnahmenpaket vorgestellt.

Dazu Ole Thorben Buschhüter, Vorsitzender des Verkehrsausschusses und Abgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „In letzter Zeit ist es bei der S-Bahn zu häufig zu Zugausfällen und großen Verspätungen gekommen. Das muss aufhören, denn nur mit guter Qualität kann sich die S-Bahn als Alternative zum Auto empfehlen. Wir brauchen eine leistungsfähige S-Bahn für die Verkehrswende. Es ist daher gut, dass Verkehrssenator Westhagemann die Deutsche Bahn nun ins Gebet nimmt. Die Digitalisierung der S-Bahn ist dafür ein wichtiger Schritt. Aber auch unabhängig davon sind kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, die die Leistungsfähigkeit des S-Bahn-Netzes erhöhen und Störungen vermeiden helfen. Dazu gehört auch, dass die vorhandene Infrastruktur wieder auf Vordermann gebracht wird. Dass die Stadt der Bahn dabei unter die Arme greift, ist nur zu begrüßen. Die Bahn muss jetzt aber auch liefern. Es darf nicht nur geredet, sondern es muss ganz konkret angepackt werden, um die Mängel abzustellen.

Als SPD haben wir uns in Hamburg beim Thema Verkehr viel vorgenommen: Wir wollen, dass mehr Wege als bisher mit Bus und Bahn zurückgelegt werden, um Umwelt und Klima zu schonen und unsere Straßen zu entlasten. Wir setzen auf ein attraktives Angebot mit U- und S-Bahnen, Bussen und Fähren, um die Verkehrswende zu erreichen. Bei der S-Bahn bestellen wir dafür zusätzliche moderne und längere Züge auf den bestehenden Linien (insbesondere S2/S21 und S3/S31) und bauen das S-Bahn-Netz mit neuen (S4) und verlängerten Linien (S21 nach Kaltenkirchen) aus. Auf der anderen Seite erwarten wir, dass die S-Bahn in Sachen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit deutlich besser wird.“

Pressemitteilung SPD-Bürgerschaftsfraktion

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