Asbest – wie damit umgehen und wie sanieren?

Das alte Welldach auf der Laube, der Nachtspeicherofen und seine Hitzeschutzpappen, alte PVC-Beläge und ihre Kleber, Putze und Dichtungsmassen, alte Bauschächte – sie alle können mit Asbestfasern angereichert sein, wenn sie zwischen 1930 und 1990 verbaut wurden. Nach Experteneinschätzung ist Asbest immer noch in jedem vierten Gebäude zu finden. Die Verbraucherzentrale Hamburg gibt am 22. August in einem kostenlosen Vortrag einen Überblick zum Thema Asbest und Hinweise zum fachgerechten Umgang mit den gefährlichen Fasern.

 

Erst 1993 wurde Asbest in Deutschland endgültig verboten. Was einst als „Wunderbaustoff“ galt und vor 50 Jahren praktisch für den Baualltag war, ist heute ein riesiges Problem für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. „Bei Wohnungsrenovierungen sollten Verbraucher vorsichtig sein“, warnt Umweltberater Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Die an sich harmlose Erneuerung eines PVC-Bodens in der Küche kann schnell zu einem gefährlichen und kostspieligen Abenteuer werden.“

Im Vortrag der Verbraucherzentrale erfahren Interessierte, woraus Asbest besteht, warum der Stoff gefährlich ist und wie man ihn erkennen kann. Besprochen wird auch, wofür Asbest in Wohnung, Haus oder Garten zum Einsatz kam und was zu tun ist, wenn der Gefahrstoff festgestellt wurde.

Termin: Donnerstag, 22. August 2019,  16.00 bis 17.30 Uhr
Referent: Tristan Jorde, Diplom-Ingenieur und Umweltberater
Ort: Verbraucherzentrale Hamburg,  Kirchenallee 22, Ecke Ernst-Merck-Straße
Kosten: unentgeltlich
Anmeldung: erforderlich unter www.vzhh.de oder Tel. (040) 24 832-108

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Hamburg e.V.

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