Listerien in Wurstwaren der Firma Wilke

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) informiert, dass die Firma Wilke, in deren Wurstwaren hessische Behörden das Bakterium Listeria moncytogenes nachgewiesen hatten, Produkte nicht nur in ihrem Namen, sondern auch unter anderem Markennamen hergestellt hat.

 

Die BGV rät Verbraucherinnen und Verbrauchern deshalb, auf die Identitätskennzeichen auf den Verpackungen zu achten und entsprechend gekennzeichnete Ware zurückzubringen bzw. zu entsorgen.

Die Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH Produkte hat Wurstwaren nicht nur in ihrem Namen hergestellt, sondern ebenfalls Produkte unter anderen Markennamen als Eigenmarken bzw. in Lohnherstellung. Abgepackte Waren sind durch das auf allen Verpackungen angebrachte ovale Identitätskennzeichen der Firma Wilke „DE EV 203 EG“ für den Verbraucher eindeutig zu identifizieren (weißes Kennzeichen mit schwarzer Schrift). Die Hamburger Überwachungsbehörden haben auch diese Erzeugnisse in ihre Kontrollmaßnahmen eingeschlossen. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz rät weiterhin vom Verzehr besagter Ware ab. Mit dem oben erwähnten Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“ gekennzeichnete Ware sollte zurückgebracht oder entsorgt werden.

Ein Vertrieb von Waren hatte bundesweit stattgefunden. Mit dem Ziel, dass keine kontaminierte Ware mehr angeboten bzw. verarbeitet wird, überwachen die Hamburger Verbraucherschutzämter die durch die Lebensmittelunternehmen durchzuführenden Produktrückrufe sowie den Verbleib ggf. weitergehandelter Ware. Soweit Lieferungen in andere Bundesländer erfolgten, wurden seitens der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz entsprechende Mitteilungen an die zuständigen Behörden übersandt.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und die genannten Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen.


Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz stoppt Weiterverkauf von Wurstwaren der Firma Wilke

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat einen Rückruf von Produkten der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG in Hamburg eingeleitet und rät Verbraucherinnen und Verbrauchern vom Verzehr von Produkten besagter Firma ab.

Ermittlungen der für die Überwachung des Betriebes zuständigen Behörden in Hessen hatten ergeben, dass die Produkte der Firma mit einem aktuellen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch, der durch das Bakterium Listeria monocytogenes ausgelöst wurde, in Zusammenhang stehen.

Nach Angaben der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG sind alle abgepackten mit dem Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“ versehenen Erzeugnisse zurückzurufen. Ein Vertrieb von Waren hat bundesweit stattgefunden. Unter anderem wurden auch sieben Hamburger Großhändler mit Erzeugnissen der Firma Wilke beliefert. Die Verbraucherschutzämter der betroffenen Bezirke Altona und Mitte haben mittlerweile einen möglichen Weiterverkauf in den Einzelhandel gestoppt, die Ware wird aus vorbeugendem Gesundheits- und Verbraucherschutz aus dem Verkehr genommen. Die BGV rät Verbraucherinnen und Verbrauchern vom Verzehr besagter Ware ab.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und die genannten Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll.

Pressemitteilung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (4.10.)

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