Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

Was soll hier in Zukunft wachsen? – Welche Pflanzen fehlen im Botanischen Sondergarten?

Gesucht wird eine Bepflanzungsidee für zwei jeweils etwa 62 Quadratmeter großen Beete des Botanischen Sondergartens, die sich im Halbschatten von zwei Birken befinden. Zurzeit wachsen dort etwas in die Jahre gekommene Fingersträucher (Potentilla fruticosa) auf einem langen und schmalen Beet. Dieses lange Beet wird in der Mitte zugunsten eines Durchganges zum Senkgarten geteilt. Die zwei Beete, die dadurch entstehen, werden eine Größe von 13 m x 4,8 m bekommen.

Diese neuen Beete sollen mit einer pflegeleichten Dauerbepflanzung, die möglicherweise eine Lücke im Pflanzensortiment des Sondergartens füllt, dekorativ bepflanzt werden. Hier kommt Kreativität der Bürgerinnen und Bürger ins Spiel. Sie können sich einzelne Pflanzen wünschen, die ihnen besonders gut gefallen. Es kann aber auch ein botanisches Thema genannt werden, das in die Gestaltung des Beetes einfließen soll. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Pflanzenplan zu entwerfen, der die Zukunft des Beetes oder beider Beete darstellt. Sollten Interessierte in einem anderen Park eine Pflanze oder Bepflanzung fotografiert haben, können sie auch dieses Bild als Vorschlag einreichen.

Welche Voraussetzung müssen die Pflanzen erfüllen?

Es müssen im Sondergarten winterharte Pflanzen sein, die sich im Halbschatten wohlfühlen.

Wie kann teilgenommen werden?

Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen formlos an den Sondergarten senden.

– Über das Online-Formular: www.hamburg.de/wandsbek/beetidee

– per Post: Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg,

– per E-Mail: sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de oder

– per Fax: 040 / 427 905 359.

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020.


Phänologie-Projekt im Sondergarten: Achte Runde: Gesucht wird der Vollherbst! – Zeigerpflanze: Eiche
Wann sind die Früchte der Eiche reif?
Die braunen mit Längsstreifen versehenen Eicheln zeigen den Beginn des Vollherbstes an. Das Ergebnis des „Phänologie-Projektes 2018“ ergab Meldungen über den Beginn der Fruchtreife vom 1. bis 13. September. Doch wann fallen die Eicheln wirklich reif aus den Bäumen? Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Datum und Ort (in Hamburg und 25 km Umkreis) der Eiche zu melden, an der die ersten ausgereiften Eicheln mit den charakteristischen Längsstreifen vom Baum fallen. Der Abwurf von grünen Früchten, die wurmstichig sind, ist nicht zu melden. Die Früchte sind im reifen Zustand bräunlich.
Phänologie hat in Hamburg eine lange Tradition.
Seit 1945 gibt es den Hamburger Forsythien-Kalender. Hierbei handelt es sich um die längste, dem Deutschen Wetterdienst bekannte durchgehende Beobachtungsreihe. Beobachtet wird der Blühbeginn der Forsythiensträucher an der Lombardsbrücke.
Als nächstes wird der Zeitpunkt der Fruchtreife der Schlehe gesucht, als Zeigerpflanze für den Spätherbst!

VERANSTALTUNGEN / FÜHRUNGEN /VORTRÄGE

Im Botanischen Sondergarten finden Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 040 – 693 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(ät)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich.

Samstag, 16. November 2019 – 13.15 bis 15.15 Uhr: Bäume erkennen im Herbst – mit Helge Masch

Die Blätter der Bäume sind allgemein bekannte und sichere Unterscheidungsmerkmale der Bäume. An welchen Merkmalen lassen sich jedoch die Pflanzen im herbstlich unbelaubten Zustand erkennen?

Während eines Rundganges durch den Botanischen Sondergarten zeigt Helge Masch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie unterschiedlich Rinde, Blatt- und Blütenknospen oder die Stellung der Zweige sein können.

Eigenbeteiligung 2 Euro pro Person (Kinder frei)

Sonntag, 17. November 2019 – 11.00 bis 13.00 Uhr: Vogelkundlicher Rundgang – mit Michael Rademann

Vögel in der Stadt: Ein besonderes Augenmerk wird bei dieser Führung auf die „gefiederten Wintergäste“ gelegt.

Für viele Vögel ist Hamburg wie ein Wald. Sie sehen die Bäume und Wiesen inmitten der Häuserschluchten, die Gebäude nehmen die Vögel als Felsen und als mögliche Nistplätze war. In Hamburg kommen deshalb ungefähr 150 Vogelarten vor, von denen natürlich auch viele im Botanischen Sondergarten Wandsbek brüten und nach Nahrung suchen. Auf den zweistündigen Wanderungen durch den Botanischen Sondergarten Wandsbek geht es um diese typischen Stadt- und Gartenvögel, wie Amsel, Singdrossel, Zilpzalp, Buntspecht, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Kohlmeise, Blaumeise, Gartenbaumläufer und Kleiber. Auch besondere Gäste des Botanischen Sondergartens, wie der Austernfischer und Sperber, können mit etwas Glück beobachtet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie die einzelnen Vogelarten sich an ihrer Stimme und Kennzeichnungen, wie Größe, Gestalt und Färbung des Gefieders unterscheiden.

Eigenbeteiligung 5 Euro pro Person.

Samstag, 23. November 2019 – 10.30 bis 12.30, Wiederholung: 13.00 bis 15.00 Uhr: Obstbaumschnitt – mit Peter Klock

Wer in den nächsten Jahren eine reiche Obsternte einfahren möchte, der sollte bereits jetzt die Weichen hierfür stellen. In Form eines Kurzseminars unterrichten Thorsten und Peter Klock interessierte Gartenbesitzerinnen und -besitzer über die Theorie und Praxis des Schneidens von jungen Obstgehölzen. So darf unter anderem nicht einfach irgendetwas abgeschnitten werden. Dennoch ist es keinesfalls ein Buch mit sieben Siegeln, einen Obstbaum korrekt anzuziehen, ihm die gewünschte Form und Größe zu verleihen und für eine reiche Ernte zu sorgen. Alle Interessierten sind zu diesem Kurs herzlich willkommen.

Eigenbeteiligung 10 Euro pro Person


Pflanzen-Tauschtisch im Sondergarten
Für Zimmer- und Gartenpflanzen, die ein neues Zuhause suchen.
Aufgrund des großen Erfolgs in den vergangenen Jahren wird auch dieses Jahr vor dem Gewächshaus des Botanischen Sondergartens in der Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg wieder der Pflanzen-Tauschtisch aufgestellt.
Vom 15. Mai bis Ende Oktober haben Interessenten die Möglichkeit, Pflanzen, für die sie keinen Platz mehr auf ihrer Fensterbank oder in ihrem Garten haben, abzugeben. Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine oder mehrere Pflanzen von dem Tauschtisch in Obhut zu nehmen, auch wenn selbst keine Gewächse mitgebracht wurden. Tauschen – abgeben – mitnehmen ist das Motto dieses Angebotes.
Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 7:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 7.00 bis 14.00 Uhr.
Außerhalb dieser verlässlichen Öffnungszeiten ermöglichen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eine Besichtigung in den Nachmittagsstunden und am Wochenende. Feste Öffnungszeiten gibt es jedoch nicht. Interessenten sind herzlich eingeladen, auch am Wochenende, vorbeizuschauen und in der blühenden Oase Wandsbeks zu entspannen.


Der Aronstab ist die Giftpflanze des Jahres 2019
Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss – Die 15. Giftpflanze des Jahres steht fest
Zum 15. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ kann jedermann Vorschläge einreichen und sich an der Abstimmung beteiligen.
Am 16. Dezember 2018 endete die 200tägige Abstimmung. Der Aronstab ging daraus als Sieger hervor. Der Aronstab wurde auf 447 der 1838 gültigen Stimmzettel genannt (24,3 Prozent).

Die weiteren Plätze verteilen sich wie folgt:
2. Platz: Blauregen Wisteria sinensis 393 Stimmen (21,4 %)
3. Platz: Wandelröschen Lantana camara. 337 Stimmen (20,5 %)
4. Platz: Jakobs-Kreuzkraut Senecio jacobaea 348 Stimmen (18,9 %)
5. Platz: Rhabarber Rheum rhabarbarum 273 Stimmen (14,9 %)

Ziel der Aktion war und ist, dass sich Menschen kritisch mit dem Thema »Giftpflanzen« auseinandersetzen, Fragen stellen und sie ggf. auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam gemacht werden. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2019:
Die Blätter des Italienischen Aronstabs zeigen sich jetzt in ihrer vollen Pracht. Sie sind vom Herbst bis kurz nach der Blüte im Frühjahr zu sehen. Der heimische Aronstab lässt die Blätter erst zur Blütezeit im Frühling wachsen. Nach der Blütezeit ziehen bei beiden Arten die Blätter wieder ein und der Blüten/Fruchtstand wird von der umgebenden Vegetation überwuchert – die Pflanzen sind quasi „verschwunden“. Erst im Herbst werden die leuchtend orange-roten Fruchtstände dann wieder sichtbar, wenn die umgebende Vegetation „zusammenbricht“. Häufig erkennt man dann keinen Zusammenhang mehr mit der dekorativen Pflanze im Frühjahr. Die Früchte des Aronstabs sind bei Tieren beliebt. Die Verbreitung der Saat erfolgt durch die sogenannte Verdauungsausbreitung (Darmwanderer). Dadurch kann es zu Spontanvorkommen im Garten kommen.
Beim Verzehr, selbst von geringen Mengen, kommt es zu Schmerzen auf der Zunge und in der Mundhöhle. Dies ist jedoch auf Verletzungen zurückzuführen, die durch unlösliche kristalline Calciumoxalate hervorgerufen werden. Diese Erscheinung warnt meist vor der Aufnahme größerer Mengen, die zu Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bis hin zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen können. Ein tödlicher Verlauf der Vergiftung beim Menschen ist in der Literatur nicht bekannt. Bei Weidevieh, das im Frühjahr vermehrt Aronstabblätter fraß, kam es zu Todesfällen.

Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres gibt es weitere Informationen.

Erste Hilfe bei Vergiftungen:
Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Auch die Giftinformationszentralen sind kompetente Ansprechpartner, die rund um die Uhr erreichbar sind und Auskunft geben. Zum Beispiel das Giftinformationszentrum Nord erreichen Sie im Notfall unter 0551 / 19240.

Es geht weiter
Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter.
Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2020 beginnt am 1. Juni 2019 und endet am 15. Dezember 2019.


Weihnachtspflanze des Jahres 2019
Sie können sich schon jetzt an der Wahl der Weihnachtspflanze des Jahres 2019 beteiligen. Dann dreht sich alles um den Adventskranz.
Die Teilnahme erfolgt über das Hochladen eines digitalen Fotos von Ihrem Adventskranz über unser Online-Formular und der Nennung der botanischen Dekorationselemente, die verwendet wurden. Als Alternative kann auch ein Papierfoto eingereicht werden, indem es persönlich abgegeben, in einen unserer Briefkästen geworfen oder per Post an uns geschickt wird.
Unsere Anschrift lautet: Botanischer Sondergarten Wandsbek, Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg.
Wir möchten nicht nur die aktuelle „Adventskranz-Mode“ zeigen sondern freuen uns auch über „historische Adventskranz-Bilder“ (bitte mit Angabe des Jahres) aus den Vorjahren und vergangenen Zeiten.

Die Fotos können nach der Ausstellung nicht an den Einsender zurückgegeben werden! Jedoch besteht die Möglichkeit das Adventskranzfoto im Sondergarten einscannen zulassen, dann kann es sofort wieder mitgenommen werden.
Mit der Einsendung des Fotos erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass das Foto im November, Dezember 2019 und Januar 2020 öffentlich im Gewächshaus des Sondergartens gezeigt wird. Der Name des Teilnehmers wird nicht mit genannt! Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2019

Link zum Online Formular: https://www.hamburg.de/wandsbek/weihnachtspflanze-2019/

Mehr Infos zum Sondergarten: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek

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