Umweltbehörde sucht Klimaretter

Klimaschutz geht uns alle an: Jede und jeder kann seine Klima-Bilanz verbessern. Die Umweltbehörde ruft jetzt alle Hamburger auf, sich an der Aktion ‚Klimaretter gesucht‘ zu beteiligen. Wer zu Hause in drei Monaten von Februar bis Mai kräftig CO2 einspart, wird Hamburgs Klimaretter und bekommt Preise, die man nicht kaufen kann. Als Aufwandsentschädigung zahlt die Behörde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern 200 Euro pro Monat.

 

Dafür suchen wir jetzt 21 Haushalte in der Stadt, drei aus jedem Bezirk. Bewerben kann sich jede und jeder, die oder der in Hamburg wohnt. Single, Großfamilie, jung, alt, neu in der Stadt oder seit Generationen hier, von der HafenCity bis Mümmelmannsberg. Dazu muss man nur unter www.moinzukunft.hamburg/klimaretter einen Steckbrief ausfüllen und kurz und knackig begründen, warum man dabei sein möchte. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 26.Januar.

Als Aufwandsentschädigung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es pro Monat 200 Euro pro Haushalt. Dafür bitten wir um die Teilnahme an drei Workshops, mehrmals in den drei Monaten kommen Berater, u.a. die ‚Energielotsen‘ ins Haus, die über Energieverbrauch und Einsparmöglichkeiten informieren.

Behilflich ist dabei ein Online-CO2-Rechner, der das eigene Alltagsleben in Sachen CO2-Auswirkung durchleuchtet. Einen solchen Rechner bietet die Umweltbehörde jetzt neu auf www.moinzukunft.hamburg/CO2-rechner an. Mit ein paar Klicks errechnet er anhand von Wohnungsgröße, Heizungsart, Auto- oder Busfahren, Ernährung und Konsumgewohnheiten den sogenannten CO2-Fußabdruck aus, also die Menge CO2, die das angegebene Heizen, Essen oder Shoppen verursachen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Wir möchten mit der Aktion ‚Klimaretter gesucht‘ Bewusstsein schaffen dafür, dass jede und jeder CO2 vermeiden kann und sollte. Mit einem entsprechenden Rechner lässt sich das am einfachsten immer wieder nachprüfen. Wir stellen allen Fachleute zur Seite, die nach Hause kommen und ausführlich beraten. Wir freuen uns auf alle, die teilnehmen, aber auch über alle, die sich einfach so durch den Rechner klicken, um ihre eigene CO2-Bilanz zu erfahren.“

Prämiert werden die, die am meisten CO2 in der Aktionszeit einsparen, die vorher schon gut waren, aber noch besser geworden sind und die, die während der Aktion die besten CO2-Spartipps austüfteln.

Die Preise sind nicht von der Stange, sondern exklusive Einblicke, die man so nicht kaufen kann:
– Aufräumen mit der Stadtreinigung Hamburg nach dem CSD am 1. August oder einen Tag als Müllmann/frau mitfahren und -arbeiten,
– Führung durch die Wärmetechnik der Elbphilharmoinie und Konzertkarten (Wärme Hamburg),
– Bio- Familienfrühstück mit Schafen und Schäferin auf Gut Karlshöhe,
– Führung durch den Energiebunker Wilhelmsburg mit einem Vortrag von Extremwetter-Experte Frank Böttcher (HamburgEnergie),
– Netztour bei Stromnetz Hamburg mit Blick ins Herz der ‚Netzführung‘, wo alle Mittel- und Hochspannungsnetze in Hamburg koordiniert und überwacht werden (Stromnetz Hamburg),
– Besichtigung des Kuhmühlenstammsiels sowie des unterirdischen Umkleidezimmers, das eigens für eine geplante Bootstour durch die Kanalisation mit Kaiser Wilhelm II. gebaut wurde. (HAMBURG WASSER),
– VIP-Paket für das ‚Futur 2 Festival‘ auf der Elbinsel Entenwerder im Mai 2020: An- und Abreise per kostenlosem Elektroshuttle, Getränke- und Essensgutscheine und ein stylishes Festival-Shirt bei Hamburgs erstem energieautarken Musikfestival für vier Personen.

‚Klimaretter gesucht‘ auf einen Blick:
· Bewerbung bis 26. Januar an klimaretter(ät)bue.hamburg.de
· Dauer: Februar bis Mai 2020
· Bewerbungssteckbrief unter: www.moinzukunft.hamburg/klimaretter
· CO2-Rechner unter: www.moinzukunft.hamburg/CO2-rechner
· Aufwandsentschädigung für die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 200 Euro pro Monat pro Haushalt
· Teilnahmebedingung: in Hamburg wohnen / bis zu drei Workshops mitmachen / Termine für drei bis vier Hausbesuche von Fachleuten für rund eineinhalbstündige Termine zu Hause machen / viermal während der Aktionszeit per online-Fragebogen Zwischenstände liefern

Pressemitteilung der Behörde für Umwelt und Energie

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