Neue Koalition: Klima-Überlast des Flughafens reduzieren

Fortschritte bei der Reduzierung der Überlast des innerstädtischen Flughafens Hamburg erwartet die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Hamburg e.V. von den Koalitionsverhandlungen. Nach Berechnungen der Notgemeinschaft lag die Klima-Überlast des Flugverkehrs von und nach Hamburg-Fuhlsbüttel auch im Februar noch bei mehr als 73 Prozent über dem Sollwert.

 

„Konkret erwarten wir, dass der Flugverkehr seine Klimaschäden entsprechend der Zielvorgaben des Pariser Abkommens reduziert“, so Gebhard Kraft, 1. Vorsitzender der Notgemeinschaft. Nicht nur das Klima, auch viele Bürger in den Einflugschneisen ächzten unter der Überlast. Kraft: „Wir erwarten, dass die Verhandlungspartner endlich ernsthaft dafür sorgen, dass der innerstädtische Flughafen Fuhlsbüttel stadtverträglich betrieben wird. Das bedeutet Abbau der Überlast an Lärm, Klimaschäden und Luftschadstoffen. Zielführend wäre eine drastische Entlastung der Tagesrand-zeiten sowie die garantierte Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr. Ein weiterer Ausbau des Flughafens wäre dagegen kontraproduktiv und nicht zukunftsorientiert.“

Das Klimadefizit des Hamburger Flugverkehrs belief sich im Februar auf 24.600 Tonnen CO2-Äquivalente, die zu viel emittiert wurden. Das entspricht rechnerisch dem CO2-Ausstoß von 246 Millionen Pkw-Kilometern oder 6100 Erdumrundungen mit einem modernen PKW.

In mehreren Schreiben an die Verhandlungspartner hat die Notgemeinschaft über die Forderungen informiert.

Pressemitteilung der Notgemeinschaft der Flughafen-Anlieger Hamburg e.V.

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