NABU-Naturtipp: Wettstreit in der Vogelbeobachtung

Tipp 5: Das NAJU Birdrace am 16. Mai lässt Teilnehmer*innen von 12 bis 27 Jahren die Hamburger Vogelwelt entdecken
Welche Arten hast du gesehen? Das ist eine typische Frage unter Vogelbeobachtern. Die NAJU Hamburg macht daraus jetzt einen Wettbewerb und hat ein Birdrace ins Leben gerufen, das am 16. Mai 2020 stattfinden wird. Das Birdrace ist eine gute Alternative zum NAJU Birders Camp, das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

 

Bei einem Birdrace geht es darum, in einer vorgegebenen Zeitspanne möglichst viele verschiedene Vogelarten zu sehen oder zu hören. Die Anmeldung ist bis zum 10. Mai auf der Website der NAJU Hamburg www.naju-hamburg.de möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am Tag des NAJU Birdrace macht sich jede/r Teilnehmer*in allein oder mit einer weiteren Person maximal fünf Stunden lang am Stück auf die Suche nach verschiedenen Vogelarten. Dabei ist es erlaubt, alle frei fliegenden Vogelarten, die sich außerhalb von Haltungen oder ähnlichen Anlagen aufhalten, zu dokumentieren. Als Hilfsmittel dürfen Ferngläser, Spektive und sonstige optische Geräte eingesetzt werden. Nicht erlaubt ist der Einsatz von technischen Hilfsmitteln zum Anlocken von Vogelarten oder das gezielte Fangen von Vögeln zum Zweck des Nachweises.

Arten, die man gesehen oder gehört hat, werden in einer Artenliste dokumentiert und im Anschluss an die NAJU geschickt. Unter allen Teilnehmenden, die eine Artenliste einreichen, verlost die NAJU Hamburg eine Teilnahme am NAJU Birders Camp 2021!

Die Teilnehmenden verpflichten sich, die gesetzlichen Regelungen des Natur-, Arten- bzw. Tierschutzrechtes zu beachten. Verstöße gegen derartige Bestimmungen führen zum Ausschluss aus dem NAJU Birdrace. Außerdem sind natürlich die spezifischen, behördlichen Bestimmungen und Vorgaben vor Ort zum Corona-Virus zu beachten.

Alle Infos zum Birdrace unter www.naju-hamburg.de.

Mitmach-Aktion „Erlebter Frühling“ für Kinder

Auch für jüngere Naturliebhaber*innen hat die NAJU ein kostenloses Angebot, das in Zeiten von Corona gut genutzt werden kann. Mit dem Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ lädt die NAJU Kinder bis 13 Jahren dazu ein, die Tier- und Pflanzenwelt im Frühjahr zu erforschen. Welche Pflanzen zeigen sich als erste? Welche Zugvögel kehren zurück? Wer erwacht da aus dem Winterschlaf? Die Frühlingsboten können das gesamte Frühjahr hindurch erforscht werden – am nächstgelegenen Feld- oder Waldrand kann es losgehen! Um am Wettbewerb teilzunehmen, laden die Naturforscher*innen Fotos ihrer Aktionen und Ergebnisse auf der Website https://www.naju.de/für-kinder/erlebter-frühling/wettbewerb-2020/ hoch und füllen hier direkt den Teilnahmebogen aus. Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2020.

Für Eltern und Erzieher*innen bieten die Aktionshefte und andere Bildungsmaterialien zur Aktion viele Anregungen, wie Kinder die verschiedenen Frühlingsboten und ihren Lebensraum spielerisch erforschen können. Alle Materialien zum „Erlebten Frühling“ können im Internet unter www.NABU-Shop.de bestellt werden.

Weitere Ideen, wie man die Natur erleben und genießen kann in Zeiten von Corona gibt es unter www.NABU-Hamburg.de/corona-naturtipps.

Der NABU bittet um Rücksicht:

Das Bedürfnis in dieser Zeit draußen ein wenig Bewegung zu bekommen und frische Luft zu schnappen ist groß. Der NABU Hamburg gibt Tipps, was es jetzt im Frühling alles zu beobachten gibt.

Wir bitten aber gleichzeitig darum, auch bei Naturerlebnissen und Spaziergängen im Grünen einige Regeln dringend zu beachten. So kommen Mensch und Natur gut durch die Corona-Krise.

1. Halten Sie sich bitte an die behördlichen Anordnungen der geltenden Allgemeinverfügung. Dazu gehört bei Spaziergängen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu seinen Mitmenschen zu wahren und sich im öffentlichen Raum höchstens in Begleitung von einer weiteren Person zu bewegen, bzw. in Begleitung der Menschen, die in derselben Wohnung leben.

2. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt. Parks, Grünanlagen und Naturschutzgebiete erleben derzeit einen starken Besucherandrang. Zum Schutz der Natur dürfen in den Naturschutzgebieten die Wege nicht verlassen werden. Hunde müssen angeleint werden, in einigen Naturschutzgebieten sind sie sogar verboten, z.B. im Duvenstedter Brook. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich vor ihrem Ausflug. Auch das Pflücken von Pflanzen ist nicht erlaubt. Denken Sie daran, dass sich aktuell viele Vögel in der Brutzeit befinden.

Pressemitteilung NABU HH

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