Verdacht der Brandstiftung in Lemsahl-Mellingstedt

Zivilfahnder der Region Wandsbek haben in der vergangenen Nacht einen 32-Jährigen vorläufig festgenommen, der verdächtig ist, einen ehemaligen Viehstall in Lemsahl-Mellingstedt in Brand gesetzt zu haben.

 

Seit Mitte Mai war es im Bereich eines Golfplatzes in Lemsahl-Mellingstedt zu mehreren Bränden an Blitzunterständen und Schuppen gekommen, die nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen auf vorsätzliche Brandstiftungen zurückzuführen sein dürften. Verletzt wurde hierbei niemand.

Heute in den frühen Morgenstunden haben Zivilfahnder einen 32-jährigen Deutschen in der Nähe des Golfplatzes vorläufig festgenommen, nachdem auf einem angrenzenden Gelände ein ehemaliges Stallgebäude in Flammen aufgegangen war. Bei dem Tatverdächtigen fanden die Fahnder ein Feuerzeug und Grillanzünder.

Der Stall wurde durch das Feuer komplett zerstört, Menschen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Ermittler der für Branddelikte zuständigen Fachdienststelle (LKA 45) übernahmen die weiteren Ermittlungen. Der mutmaßliche Brandstifter wird einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen dauern an. Insbesondere wird geprüft, ob der Verdächtige auch für weitere Brandlegungen als Täter in Betracht kommt.

Tatzeit: 24.06.2020, 00:40 Uhr Tatort: Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt, Lemsahler Landstraße

Mitteilung Polizei Hamburg (https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6337)

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