Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten

Der Botanische Sondergarten mitten im Kern von bot. sondergarten wandsb.Wandsbek ist eine Oase zur Entspannung. Bei den Gartenwissen-Führungen und in den kostenlosen Ausstellungen können sich Natur- und Gartenfreunde über die Zusammenhänge in der Natur – insbesondere der Pflanzenwelt – eingehend informieren. Sessel und Bänke in der Parkanlage laden zum Verweilen ein.

 

Phänologie-Projekt im Sondergarten
Achte Runde: Gesucht wird der Vollherbst! – Zeigerpflanze: Eiche – Wann sind die Früchte der Eiche reif?

Die braunen, mit Längsstreifen versehenen Eicheln zeigen den Beginn des Vollherbstes an. Wann fallen die Eicheln reif aus den Bäumen in den Stadtteilen? Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Datum und Ort (in Hamburg und 25 km Umkreis) zu nennen, an dem die ersten ausgereiften Eicheln mit den charakteristischen Längsstreifen vom Baum fallen. Der Abwurf von grünen Früchten, die wurmstichig sind, ist nicht zu melden. Die Früchte sind im reifen Zustand bräunlich! So kann das Phänologie-Projekt des Botanischen Sondergartens unterstützt werden, welches im vergangenen Jahr startete.

Beobachtungen können online unter www.hamburg.de/wandsbek/phaenologie/oder per Telefon (040 693 97 34) gemeldet werden. Wichtig ist die Angabe von Ort und Datum.

Phänologie hat in Hamburg eine lange Tradition.

Seit 1945 gibt es den Hamburger Forsythien-Kalender. Hierbei handelt es sich um die längste, dem Deutschen Wetterdienst bekannte durchgehende Beobachtungsreihe. Beobachtet wird der Blühbeginn der Forsythiensträucher an der Lombardsbrücke.

Als nächstes wird der Zeitpunkt der Fruchtreife der Schlehe gesucht, als Zeigerpflanze für den Spätherbst!


Gartenwissen-Angebote im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Corona-Abstands- und Hygieneregeln während der Gartenwissen-Führungen im Sondergarten:

  • Während der Führungen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Eine Handwaschstation steht zur Verfügung.
  • Die Kontaktdaten werden zur Nachverfolgung möglicher Ansteckungen erfasst.
  • Eine Anmeldung (Online, per E-Mail oder per Telefon) ist erforderlich.
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Montag, 21. September 2020 – 10.00 bis 15.00 Uhr: Saft aus eigenen Früchten – Saft-Mobile
Hamburgs erste Mosterei auf Rädern macht Station im Botanischen Sondergarten.
Schade um die schönen Früchte – es werden wieder mehr Äpfel, Birnen oder Quitten geerntet als später gegessen werden können. Bisher fallen die meisten Früchte ungenutzt aus den Bäumen. Hamburgs erste Mosterei auf Rädern kann hier Abhilfe schaffen. Die Mosterei  presst den Saft aus den Früchten und  pasteurisiert diesen bei 79°C, so dass die Vitamine erhalten bleiben und der Saft haltbar gemacht wird.
Um Saft aus den eigenen Früchten pressen zulassen, werden mindestens 40 kg Äpfel, Birnen oder Quitten benötigt. Die Saftausbeute beträgt je nach Sorte und Reifegrad ca. 70% (50 kg Obst = ca. 35 l Saft). Der Saft kann kaltgepresst für die Most- oder Weinherstellung oder pasteurisiert zur Verfügung gestellt werden. Es gibt zwei weitere Termine für späte Sorten.
Weitere Informationen über Preise und Abfüllmöglichkeiten sind im Internet verfügbar unter: www.saft-mobile.de/.
Die Teilnehmenden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz mitzubringen, der während der Wartezeit und des Pressens zutragen ist.

Montag, 21. September 2020 – 18.00 bis 20.00 Uhr: Botanischer Sondergarten – Eine blühende Oase – mit Helge Masch

Seit 94 Jahren liegt direkt an der Wandse eine blühende Oase. Im Jahr 1926 vom Wandsbeker Lehrerverein als Schulgarten gegründet, ist der Botanische Sondergarten Wandsbek heute ein Ort, an dem heimische und exotische Pflanzen betrachtet werden können. Das Gewächshaus, die 1,5 Hektar Freiland sowie die rund 10 Hektar Wandsegrünzug werden bei dieser zweistündigen Führung besucht. Der Leiter des Sondergartens, Helge Masch, der hier seit 37 Jahren tätig ist, wird über die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft sprechen und aufkommende Fragen beantworten. Im Fokus stehen spannende Pflanzen, aber auch die Verbindung zwischen Flora und Fauna in Zeiten des Klimawandels.
Eigenbeteiligung 2 Euro pro Person. Die Teilnehmenden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz mitzubringen, der während der zweistündigen Führung durch das Freiland des Sondergartens zu tragen ist. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bei Regenwetter entfällt die Führung.

Dienstag, 22. September 2020 – 18.00 bis 20.00 Uhr: Die Sprache der Bäume und Pflanzen verstehen –  Einführung ins Baumkuscheln – mit Doreen Eschler

Alles Lebendige hat seine eigene Sprache, so auch Bäume und Pflanzen. Die Teilnehmenden lernen in diesem kleinen Spaziergang sich der Sprache der Pflanzen zu öffnen und ersten Kontakt mit verschiedenen Baum- und Pflanzenwesen aufzunehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden überrascht sein, wie unterschiedlich jeder Kontakt sein kann.
Die Anwesenden erfahren die wohltuende Wirkung des Baumkuschelns. Bäume können weitaus mehr als nur Sauerstoff produzieren. Sie sind starke Wesenheiten, die Trauer oder Sorgen aufnehmen und somit zu einer neuen Klarheit und Frische verhelfen.
Eigenbeteiligung 3 Euro pro Person. Die Teilnehmenden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz mitzubringen, der während der zweistündigen Führung durch das Freiland des Sondergartens zu tragen ist. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bei Regenwetter entfällt die Führung.


Pflanzen-Tauschtisch im Sondergarten
Für Zimmer- und Gartenpflanzen, die ein neues Zuhause suchen

Aufgrund des großen Erfolges der vergangenen Jahre wurde vor dem Gewächshaus des Botanischen Sondergartens in der Walddörferstraße 273 erneut der Pflanzen-Tauschtisch aufgestellt.
Bis Ende Oktober haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Pflanzen, für die sie keinen Platz mehr auf der Fensterbank oder im heimischen Garten haben, abzugeben. Alternativ können Pflanzen vom Tauschtisch mitgenommen werden, auch ohne das Mitbringen eigener Gewächse.
Tauschen – abgeben – mitnehmen ist das Motto dieses Angebotes.

Öffnungszeiten: Montags bis donnerstags von 7:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 Uhr


Fleischfressende Pflanzen
Karnivoren-Ausstellung: föj-Jahresprojekt im Sondergarten

Der Besuch des Gewächshauses des Botanischen Sondergartens ist nun unter Beachtung der Abstandsregelungen zu anderen Besucherinnen und Besuchern wieder möglich. Sowohl altbekannte Pflanzen als auch die neue Ausstellung über Karnivoren können bestaunt werden, darunter die famose Venusfliegenfalle, die prächtige Kannenpflanze sowie zahlreiche weitere Arten der fleischfressenden Pflanzen. Durch informative Beschreibungen lässt sich Neues erkennen und Einiges dazulernen.

Diese Ausstellung wurde von der derzeitigen Absolventin des Freiwilligen Ökologischen Jahres des Sondergartens konzipiert.

Corona-Abstandsregeln im Gewächshaus des Sondergartens

Selbstverständlich gelten auch im Gewächshaus des Sondergartens die jeweils aktuellen Abstandsregeln. Momentan dürfen sich maximal 10 Personen aus zwei Haushalten pro Raum aufhalten. Auf die für den Zeitpunkt des Besuchs gültigen Regeln wird mit Aushängen hingewiesen.

Für den Besuch des Botanischen Sondergartens wurde eine Eingangs- und Ausgangsregelung eingeführt. Die schmalen „Sackgassen“ entlang der langen Tischseiten sind gesperrt. Alle Türen stehen offen, sodass ein Besuch kontaktlos möglich ist. Durch die Öffnung der Türen und der Lüftungsklappen im Dach ist ein permanenter Luftaustausch gegeben.

Öffnungszeiten: Montags bis donnerstags von 7:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 Uhr
Die Ausstellung ist bis Ende Oktober zu sehen.

Pressemitteilungen Bezirksamt Wandsbek


Mehr Infos zum Sondergarten: www.hamburg.de/wandsbek/botanischer-sondergarten

Für stets aktuelle Informationen kann der Email-Newsletter des Botanischen Sondergartens abonniert werden – Anmeldung unter www.hamburg.de/wandsbek/sondergarten-news. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch unter Tel. 693 97 34 zur Verfügung.

Der Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273 in Hamburg-Wandsbek/Hinschenfelde

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