Gewässerschutz vom Kanu aus

Hamburgerinnen und Hamburger halten Fleete auf Wilhelmsburg sauber / BUND-Projekte Faszination Tideelbe und Naturerlebnisgarten bieten dafür kostenfreie Kanu-Ausleihe

 

Der BUND ruft alle Interessierten auf, ab sofort bei der diesjährigen Aktion #canoe4nature mitzumachen. Wie bereits im vergangenen Jahr stellen die BUND-Projekte „Faszination Tideelbe“ und „Naturerlebnisgarten“ im Wilhelmsburger Inselpark zu festgelegten Ausleihzeiten kostenlos Kanus zur Verfügung, um die Elbinsel von der Wasserseite aus zu kennenzulernen und gleichzeitig die Kanäle von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

„Gerade in Home-Office-Zeiten gibt es doch kaum etwas Schöneres, als paddeln zu gehen und dabei noch Gutes für die Natur zu tun“, schwärmt Bernhard Vogt, der Projektleiter des Naturerlebnisgartens. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wollen der Naturschützer und seine Kollegin Linda Kahl aus dem Projekt Faszination Tideelbe die Gewässer rund um den Inselpark diesen Sommer von mindestens einer Tonne Müll befreien. 200 Kilogramm seien seit Mitte April bereits erreicht, dank der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die schon unterwegs waren.

Das Ganze läuft folgendermaßen: Paddel-Fans können auf der Website des BUND in der Regel dienstags ab 14 Uhr sowie an einem Tag am Wochenende bzw. an einigen Sonderterminen für jeweils zwei Stunden ein Kanu buchen. Die Strecke kann frei gewählt werden, Hauptsache, die Paddler*innen sammeln jegliches Plastik, Flaschen und anderen Müll, den sie unterwegs im Wasser finden ein und transportieren den Abfall in den im Kanu bereitgestellten Mülleimern zurück zum Naturerlebnisgarten.

Für Leute, die nicht allein paddeln möchten oder zusätzliche Informationen zur Natur rund um die Elbinsel wünschen, bietet der BUND einige geführte Touren an. Und ganz nebenbei gibt es die Gelegenheit, den faszinierenden Naturerlebnisgarten des BUND zu besichtigen.

Weitere Infos, alle Termine sowie das Online-Buchungsformular gibt es unter www.bund-hamburg.de/canoe4nature/.

Pressemitteilung BUND Hamburg

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