Fokus Energiesparen: Bustüren öffnen bei Bedarf

Energiesparen ist in der aktuellen politischen Lage eine wesentliche Aufgabe, der sich auch die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) intensiv stellen. Neben der weiteren Elektrifizierung der hvv-Busflotte werden auch sehr kurzfristig Maßnahmen umgesetzt. Ab kommenden Montag (16. Mai) werden die Türen wieder bedarfsgerecht auf Anforderung durch die Fahrgäste geöffnet.

 

Rückblick: Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden bei jedem Halt alle Bustüren zentral durch die Busfahrerinnen und Busfahrer geöffnet, um den Luftaustausch in den Fahrzeugen zu verstärken und so das Infektionsrisiko zu vermindern. Angesichts der aktuellen Corona-Lage haben HOCHBAHN und VHH beschlossen, dies wieder auf den tatsächlichen Fahrgastwechsel zu beschränken. Hintergrund sind Anforderungen zum energieschonenden Betrieb: Zum einen verbraucht die Öffnung Energie. Zum anderen sind alle Busse mit Klimaanlagen ausgestattet. Je öfter die Türen bei sommerlichen Temperaturen geöffnet werden, umso mehr Luft muss im Anschluss wieder gekühlt werden.

In den vergangenen Monaten haben HOCHBAHN und VHH ihre Busflotte mit antiviralen Filtern ausgerüstet, welche das bereits sehr effektive Lüftungssystem in Linienbussen zusätzlich verbessern. Der mit der standardmäßigen Ausstattung erreichte Luftwechsel in Bussen entspricht bereits dem mindestens vierfachen der Empfehlung für die reguläre Belüftung von Wohngebäuden. Denn ein System aus Frischluftansaugung, Frisch- und Abluftaustausch per Überdruck sowie den Klimaanlagen sorgt für einen ständigen Luftaustausch und verhindert, dass sich lokal eine hohe Viruskonzentration entwickelt. Die antiviralen Filter erhöhen die Sicherheit zusätzlich, da sie virale Schadstoffe in der Luft um 99 Prozent reduzieren.

Weiterhin gilt, dass Fahrgäste über Betätigung der Taster zur Türöffnung durch alle Türen ein- oder aussteigen können, um Ansammlungen zu verhindern, wo diese vermeidbar sind. Der kontrollierte Einstieg vorn bleibt ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

Pressemitteilung Hamburger Hochbahn AG

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