Sammelstelle für Heckenschnitt vom Lebensbaum

Am 23. Juni war der Johannistag, auch Johanni genannt. Ab Johanni dürfen Formschnitthecken, sofern in ihnen keine Vögel brüten, geschnitten werden. Das Schnittgut ist in den Augen der Heckenbesitzenden häufig lästiger Abfall, im besten Fall für den Kompost geeignet.

 

Besitzende einer Lebensbaumhecke aus Thuja occidentalis aufgepasst!

Aus dem Schnittgut des Abendländischen Lebensbaums (Thuja occidentalis) können wirksame Stoffe zur Stärkung des Immunsystems isoliert werden, die dann in Arzneimitteln gegen Erkältungen Verwendung finden. Sogar der Einsatz gegen Vieren, bestimmte Bakterien und andere Mikroben ist erfolgreich. Arzneien sollten jedoch nicht im Selbstversuch hergestellt werden, da durch die in dem Lebensbaum enthaltenen Thujon die Gefahr einer Vergiftung besteht.

So wird der Heckenschnitt zu einem wichtigen Rohstoff. Interessierte können diesen im Botanischen Sondergarten am 4. und 11. Juli 2022 jeweils zwischen 8:00 und 15:00 Uhr in Kunststoffsäcken verpackt abgeben. Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um Thuja occidentalis handelt, das Schnittgut noch frisch ist und sich nicht länger als 24 Stunden in einem Sack befindet.

Besitzende von Eiben-Hecken sind im August an der Reihe!

In diesem Jahr wird erneut eine Sammelstelle für Eibenschnittgrün angeboten. Informationen hierzu sind auf der Internetseite zu finden: www.hamburg.de/wandsbek/boso

Für Rückfragen steht der Leiter des Sondergartens unter der Telefonnummer 040 / 693 97 34 zur Verfügung.

Pressemitteilung Bezirksamt Wandsbek

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