„Deutschland sollte dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten“

Greenpeace kommentiert den Start der NVV-Konferenz in New York
Auf der heute (1.8.) in New York beginnenden internationalen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NVV) will Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Die Grünen) nach eigener Aussage weiterhin für weltweite nukleare Abrüstung kämpfen.

Es kommentiert Christoph von Lieven, Greenpeace-Sprecher für nukleare Abrüstung:

„Die Bundesregierung kauft mit dem US-Kampfflugzeug F-35 neue Atombomber und bekennt sich damit für weitere Jahrzehnte zur nuklearen Teilhabe an Atomwaffen der USA. Gleichzeitig will sie sich aber für weltweite atomare Abrüstung einsetzen. Das ist nicht nur ein unmöglicher politischer Spagat, sondern gefährdet sogar den Erfolg der NVV-Konferenz.

Um wieder Vertrauen in die Abschaffung von Atomwaffen zu schaffen, sollte Deutschland die gefährliche und teure nukleare Teilhabe beenden und dem Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) beitreten. Das wäre ein echter Schritt zur atomaren Abrüstung und der beste Schutz für die Menschen.”

Pressemitteilung Greenpeace

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