Die Verteilung auf Stadtteilschulen und Gymnasien ist weiterhin ausgeglichen
17.430 Schülerinnen und Schüler haben sich zum Schuljahr 2025/27 für die Klasse 5 der staatlichen weiterführenden Schulen angemeldet. Damit sind die Anmeldezahlen erneut um 364 angestiegen (2025: 17.066). Dabei sind die Anmeldungen an den Stadtteilschulen und den Gymnasien insgesamt etwa gleich hoch.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris: „Es freut mich sehr, dass erneut Stadtteilschulen und Gymnasien bei den Anmeldungen für Klasse 5 gleichauf liegen. Das Zwei-Säulen-Modell erweist sich 15 Jahre nach Gründung der Stadtteilschulen als sehr stabil und ist hoch akzeptiert bei Hamburgs Eltern. Ich freue mich, dass Hamburgs in den letzten Jahren neu gegründete Stadtteilschulen und Gymnasien gute angewählt wurden und offensichtlich hohe Akzeptanz bei den Eltern haben.“
Senatorin Bekeris weiter: „Eltern können ihre Kinder an jeder Hamburger weiterführenden Schule ihrer Wahl anmelden. Dieses Elternwahlrecht wird bei der Zuweisung der Schulplätze durch die Schulbehörde sehr ernst genommen. Das ist für die Schulen nicht immer einfach, denn je nach Elternwahl schwankt die Schülerzahl an einzelnen Schulen von Jahr zu Jahr sehr stark, selbst wenn sich die Zahlen der Schülerinnen und Schüler im gesamten Bezirk nur wenig ändern. Werden an einer Schule mehr Schülerinnen und Schüler angemeldet als es Schulplätze gibt, erfolgt die Verteilung nach den Vorgaben des Schulgesetzes.“
Für die fünften Klassen der 67 Gymnasien meldeten sich 8.689 Schülerinnen und Schüler an. Das ist etwa die Hälfte aller Anmeldungen, 234 mehr als im Vorjahr (2025: 8.455). Für die fünften Klassen der Stadtteilschulen haben sich 8.543 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Für die fünften Klassen der vier sechsjährigen Grundschulen in Hamburg entschieden sich 198 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt standen 137 staatliche weiterführende Schulen zur Wahl.
Das eher ausgeglichene Ergebnis der Anmelderunde spiegelt sich auch in den Bezirken wider, ist aber je nach Region sehr unterschiedlich. So haben sich etwa zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler aus Hamburg-Mitte (66,5 Prozent) bei einer Stadtteilschule angemeldet. Auch in den Bezirken Hamburg-Nord (58,1 Prozent), Harburg (56,7 Prozent) und Bergedorf (50,2 Prozent) hat sich die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler für eine Stadtteilschule entschieden. Dagegen führt das Gymnasium in den Bezirken Eimsbüttel (60 Prozent), Wandsbek (58,5 Prozent) und Altona (54,5 Prozent). In den Anmeldezahlen enthalten sind nach dem Gastschulabkommen auch 255 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein, von denen 191 ein Hamburger Gymnasium und 64 eine Stadtteilschule gewählt haben.
Die in Hamburg am meisten angewählte Schule ist in diesem Jahr die Heinrich-Hertz-Schule. Die Stadtteilschule in Winterhude hat insgesamt 235 Anmeldungen, dicht gefolgt von der Julius-Leber-Schule (Schnelsen) mit insgesamt 229 Anmeldungen. Als erste Gymnasien in dieser Reihenfolge folgen dann das Gymnasium Ohmoor (Niendorf) mit 213 Anmeldungen für die kommenden fünften Klassen und das Gymnasium Rahlstedt mit 208 Anmeldungen. Erfreulich ist zudem der gute Start der beiden neuen Schulen in Lohbrügge: Die Stadtteilschulabteilung der Schule Leuschnerstraße startet mit 109 Anmeldungen und das Bille-Gymnasium mit 168 Anmeldungen.
Anmeldezahlen zum Schuljahr 2026/27 im Detail
Stadtteilschulen mit den höchsten Anmeldezahlen:
Heinrich-Hertz-Schule (Winterhude): 235
Julius-Leber-Schule (Schnelsen): 229
Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (Neugraben-Fischbek): 195
Lessing-Stadtteilschule (Wilstorf): 194
Stadtteilschule Oldenfelde (Rahlstedt): 194
Stadtteilschulen mit den höchsten Zuwächsen:
Campus Hebebrandstraße (Winterhude): +66
Lessing-Stadtteilschule (Wilstorf): +49
Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (Neugraben-Fischbek): +43
Traute-Lafrenz-Schule (Harburg): +41
Stadtteilschule Eidelstedt: +31
Stadtteilschule Bramfeld: +31
Gymnasien mit den höchsten Anmeldezahlen:
Gymnasium Ohmoor (Niendorf): 213
Gymnasium Rahlstedt: 208
Gymnasium Grootmoor (Bramfeld): 188
Gymnasium Allee (Altona-Nord): 179
Albrecht-Thaer-Gymnasium (Stellingen): 179
Gymnasien mit den höchsten Zuwächsen:
Gymnasium Farmsen (Farmsen-Berne): +59
Gymnasium Ohmoor (Niendorf): +44
Friedrich-Ebert-Gymnasium (Heimfeld): +43
Charlotte-Paulsen-Gymnasium (Wandsbek): +38
Gymnasium Süderelbe (Neugraben-Fischbek): +34
Hinweis:
Die genannten Zahlen sind Anmeldezahlen nach Erstwunsch. Die Zahlen können sich bis zur endgültigen Verteilung noch etwas verändern. Bis zum neuen Schuljahr gibt es darüber hinaus gewöhnlich noch zahlreiche Familien mit schulpflichtigen Kindern in die Stadt ziehen oder auch verlassen. Ebenso gibt es Familien, die ihre Kinder aus verschiedenen Gründen bisher noch nicht angemeldet haben.
Maßgeblich für die Verteilung sind die geäußerten Wünsche der Sorgeberechtigten. Erst wenn eine Schule mehr Anmeldungen aufweist als Plätze vorhanden sind, erfolgt eine Umverteilung nach Zweit- und Drittwünschen nach gesetzlich festgeschriebenen Maßgaben. Haben auch diese Schulen ihre Kapazitätsgrenze erreicht, erfolgt eine Zuweisung an eine andere Schule. Datenstand: 13. Februar 2026
Die Bildungsbehörde plant den Versand der Aufnahmebescheide für Klasse 5 für Ende April 2026. Die Einschulungen der 5. Klassen des Schuljahres 2026/27 sind in der Regel am 24. August 2026.
Pressemitteilung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
Die Zahlen für den Nordosten Hamburgs:
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium 114
Erich Kästner Schule 146
Gymnasium Buckhorn 139
Gymnasium Farmsen 167
Gymnasium Grootmoor 188
Gymnasium Hummelsbüttel 106
Gymnasium Meiendorf 157
Gymnasium Oberalster 172
Gymnasium Ohlstedt 125
Gymnasium Oldenfelde 150
Heinrich-Heine-Gymnasium 137
Walddörfer-Gymnasium 162
Irena-Sendler-Schule 161
Stadtteilschule Bergstedt 169
Stadtteilschule Meiendorf 79
Stadtteilschule Oldenfelde 194
Stadtteilschule Poppenbüttel 70
Stadtteilschule Walddörfer 118
Foto: Die Schule am Walde in Ohlstedt. Hier ist eine weitere Stadtteilschule geplant, doch wann kommt sie? © wuz
WUZ-Info: Wie die Pressestelle der Schulbehörde jetzt auf Anfrage der wuz mitgeteilt hat, wird die Stadtteilschule Wohldorf-Ohlstedt wohl erst im nächsten Jahrzehnt gegründet.