Aufstehen gegen rechtsradikales Gedankengut

Es ist erschreckend aber auch absehbar gewesen. Die AfD kommt bei der Sonntagsfrage jetzt auf ein Ergebnis von 29 Prozent (INSA-Umfrage v. 19.5.: CDU 22%, SPD 12,5%, Grüne 14 %,  Linke 10,5%∗). Offenbar starrt die Republik wie das Kaninchen auf die Schlange und rührt sich nicht, weil es Angst hat etwas, falsch zu machen. Dabei ist es so einfach: Politik für die Bürger machen und nicht für die Konzerne, die soziale Marktwirtschaft nicht aus den Augen verlieren, sich im Umwelt- Natur- und Klimaschutz einen Namen machen – mit den Bürgern – , die erneuerbaren Energien unterstützen und für bezahlbare Energie sorgen, statt der Mineralöl- und Gaswirtschaft das Geld in die Tasche zu schütten.

Wir, die Bürger sollten der Politik viel mehr Dampf machen, damit sich etwas ändert. Ohne Druck funktioniert das offenbar nicht. Dabei braucht es viele Initiativen, um nachhaltig etwas zu bewirken. Eine Demo einmal im Jahr ist viel zu wenig.
Vielleicht sollte eine alte Aktion aus dem Jahr 2000 wieder aufgegriffen werden, die u.a. viele Initiativen, Verbände, Vereine, Schulen, Kirchen in Volksdorf und umzu im Jahr 2000 unter einen Hut gebracht haben. Sie wollten vor 26 Jahren ein Zeichen setzen gegen rechtsradikales Gedankengut und für die liberale, demokratische, soziale, rechtsstaatliche und weltoffene Gesellschaft.
Ein nachahmenswertes Beispiel für couragierte Bürger, die aufstehen gegen nationalsozialistisches Gedankengut und sich einsetzen für unsere so wertvolle Demokratie. Vielleicht finden sich 2026 noch mehr Bürger zusammen, nicht nur aus Volksdorf, die ein Zeichen setzen. (du)

Das Dokument wurde der wuz zur Verfügung gestellt von Siegfried Stockhecke aus Volksdorf aus seinem grandiosen antiquarischen Archiv.

∗ Quelle: https://www.wahlrecht.de/umfragen/

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