Buchtipp: Weniger meckern, mehr machen

Stromüberschüsse, abgeschaltete Windräder, steigende Preise: Die Energiewende in Deutschland wirkt oft wie ein dysfunktionales Großprojekt. Unternehmer Gerd Schöller ist überzeugt: wir haben kein Technik- sondern ein Umsetzungsproblem. Sein Buch räumt auf mit Ideologien und liefert Antworten für alle, die endlich Lösungen sehen wollen.

 

Gas soll billiger werden, während Strom teuer bleibt – das hat die Regierung mit der Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen. Damit setzt sie erneut ein widersprüchliches Signal für die deutsche Energiewende. Die öffentliche Debatte ist dabei längst aus dem Ruder gelaufen durch überzogene politische Rhetorik und mediale Verwirrungen. Wer soll sich zwischen »Heiz-Hammer«, Blackout-Ängsten und Windkraft-Mythen noch zurechtfinden?

Wobei es auch die positiven Entwicklungen gibt: Erneuerbare Energien brechen Rekord um Rekord in der Stromerzeugung, Bürger*innen haben über eine Million Balkonkraftwerke installiert und es gibt dank sinkender Preise einen echten Boom bei Batteriegroßspeichern. Eine deutliche Diskrepanz zwischen Panikmache und Praxis!

»Weniger meckern, mehr machen!« fordert daher auch Energieunternehmer Gerd Schöller. Mit seinem neuen Buch »Unter Hochspannung« meldet er sich direkt aus dem Maschinenraum der Energiewende zu Wort. Als Praktiker rechnet er mit Fehlanreizen, Denkblockaden und Kommunikationspannen der deutschen Energiepolitik ab – und zeigt, wie es pragmatischer und wirksamer gehen kann.

Eine erkenntnisreiche Perspektive ganz ohne blauäugigen Optimismus!

Gerd Schöller: Unter Hochspannung. Schluss mit dem Gerede – so lösen wir Deutschlands Energiekrise, 232 Seiten, Buch 24,00 €, E-Book 18,99 €.

Pressemitteilung Oekom Verlag

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