Fahrradsternfahrt am Sonntag, 9. Juni ’24

In diesem Jahr findet die Sternfahrt Hamburg bereits am 9. Juni 2024 statt. Auf Grund von Terminkollisionen muss die Sternfahrt leider von ihrem gewohnten Termin am dritten Sonntag im Juni abweichen, König Fußball hat Vorrang. Aber der Einsatz für die Verkehrswende ist nötiger denn je, darum rufen wir die Hamburger*innen und Bewohner*innen des Umlandes auf sich den Termin schon jetzt im Kalender zu markieren.

 

So können sie sich auch an dem ungewohnten Termin aufs Rad schwingen um für eine echte Verkehrswende zu demonstrieren.

Bereits seit Jahrzehnten protestieren Radfahrende auf der Fahrradsternfahrt für ein lebenswerteres Hamburg mit weniger Verkehrslärm, besserer Luftqualität und mehr Platz für sichere Fuß- und Radwege. Dafür fahren die Teilnehmenden der Demonstration von mindestens 80 Startpunkten aus in Richtung Abschlusskundgebung in der Hamburger Innenstadt. An einzelnen Startpunkten werden vor dem Start Fahrrad-Gottesdienste angeboten.

“Das Fahrrad ist das beste Verkehrsmittel für den Individualverkehr in der Stadt: umweltfreundlich, leise und gesund. Daher muss dieser Verkehrsform endlich der nötige Platz zur Verfügung gestellt werden. Dafür müssen mit einer konsequenten Verkehrspolitik die Mobilitätsformen zurückgedrängt werden, die am meisten Platz erfordern.“ so Cajus Pruin vom Vorstand des Trägervereins Mobil ohne Auto Nord e.V.. Er fügt hinzu: “Die aktuelle Entscheidung des Bundesrates gegen die Novellierung des StVG ist ein starkes Signal, dass der Druck auf Politik und Verwaltung weiterhin gehalten und verstärkt werden muss, um die Mobilitätswende voranzubringen.”

Da am 9. Juni auch die Europawahl ∗ stattfindet, rufen wir die Teilnehmenden der Sternfahrt dazu auf, sich per Briefwahl an der Wahl zu beteiligen: die Sternfahrt ist wichtig, aber geht auch wählen!

Aktuelle Informationen zu den Routen und aktuelle Änderungen finden Sie in den kommenden Wochen auf www.fahrradsternfahrt.hamburg.

Der MoA e.V. ist ein Bündnis aus Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club ADFC, Autofreies Wohnprojekt Saarlandstraße, Naturfreunde Hamburg, Ev.-luth. Kirche in Norddeutschland, Umwelthaus am Schüberg, VCD und Privatmenschen. MoA e.V. wird unterstützt von BUND, Greenpeace, Hellermann Tyton, Kirche für Klima, Kommunikationswerk, NABU und der Sparda-Bank.

Pressemitteilung ADFC Hamburg

und die Wahl zu den Bezirksversammlungen

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