In den vergangenen zwei Jahren haben im
Nordteil der ehemaligen Deponie umfangreiche Erdarbeiten stattgefunden. Dabei wurden ein großer Parkplatz sowie ein breiter Wanderweg bis zur Kuppe angelegt.
Erst nach mehreren Anfragen der CDU-Bürgerschaftsfraktion hat die Stadt nun mitgeteilt, dass Grundlage dieser Maßnahmen ein 34 Jahre alter sogenannter „Rekultivierungsplan“ im Rahmen der Deponiegenehmigung aus dem Jahr 1991 ist. Dieser Plan lag jedoch weder dem Bezirksamt Wandsbek noch dem Staatsarchiv vor. Erst auf direkte Anforderung der CDU bei der Hamburger Umweltbehörde (BUKEA) wurden die Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
„Es ist völlig unverständlich, dass es seitens der Umweltbehörde bislang keinerlei Transparenz über die Bauarbeiten auf den Hummelsbütteler Müllbergen gegeben hat“, erklärt Wolfgang Kühl, regionalpolitischer Sprecher der CDU für das Alstertal.
Inzwischen existiert zudem ein sogenannter „Ausführungsplan“ aus dem Jahr 2022, dessen finale Fassung ebenfalls erst durch das Engagement der CDU bekannt geworden ist.
Am Nordende der Straße Kiwittredder führt ein von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzter Trampelpfad entlang des nordwestlichen Teils der Deponie zum neuen Parkplatz. „Der Rekultivierungsplan sieht hier verbindlich einen befestigten Weg für Fußgänger, Radfahrer und Reiter vor“, so Kühl weiter. Im aktuellen Ausführungsplan ist dieser Weg jedoch überraschenderweise nicht mehr enthalten.
Die CDU-Fraktion wird daher in der nächsten Sitzung des Regionalausschusses Alstertal beantragen, dass dieser Weg nun wie ursprünglich vorgesehen realisiert wird.
Pressemitteilung CDU Bezirksfraktion Wandsbek