Kampagne „Hamburg kann auch Sonne“ startet

Bezirke informieren über Solarstrom vom eigenen Dach und Balkon
Ob auf dem Dach des Eigenheims oder am Geländer des Mietbalkons – Hamburg startet eine große Kommunikationsoffensive für mehr Solarenergie in der Stadt. In der neuen Kampagne „Hamburg kann auch Sonne“ räumen die sieben Hamburger Bezirksämter zusammen mit der BUKEA mit Mythen rund um Kosten, Technik und Installation auf und zeigen Hamburgerinnen und Hamburgern den einfachsten Weg zur eigenen sauberen Energie.

Das zentrale Infoportal www.hamburg-kann-auch-sonne.de ist ab sofort online und bietet neben verständlichen Leitfäden auch die Verlosung eines kompletten Balkonkraftwerks inklusive Montage.

Viele Menschen in der Hansestadt wollen die Energiewende aktiv mitgestalten, zögern aber oft noch beim ersten Schritt. Kosten, Technik, Förderung und der Installationsaufwand sind für viele unklar. Genau hier setzt die Kampagne an: Unter dem Motto „Hamburg kann auch Sonne“ informieren die sieben Hamburger Bezirksämter zusammen mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) über den Einstieg in die eigene Solarstromerzeugung.

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Unsere Botschaft ist ganz einfach: Jedes Watt sauberer Strom zählt – und Hamburg hat noch jede Menge ungenutzte Sonnendächer und Balkone! Viele Hamburgerinnen und Hamburger wollen anpacken, wissen aber oft nicht, wie einfach der Einstieg beim Thema Solar mittlerweile ist. Mit der Kampagne nehmen wir die Menschen an die Hand, bauen Bürokratie ab und klären die wichtigsten Fragen zu Förderung und Technik direkt vor der eigenen Haustür. Ob großes Solardach oder das kompakte Balkonkraftwerk für die Mietwohnung: Machen Sie mit, holen Sie sich die Sonne aufs Dach und werden Sie Teil unserer Hamburger Energiewende!“

Cornelia Schmidt-Hoffmann, Bezirksamtsleiterin Bergedorf: „Die Bezirke sind nah dran an den Stadtteilen, an den Menschen und damit auch an den konkreten Fragen. Deshalb ergibt es Sinn, dass wir das gemeinsam angehen. Wer wissen will, ob sich eine Anlage für sein Dach lohnt oder wie ein Balkonkraftwerk funktioniert, kann mit der Kampagne einen niedrigschwelligen Einstieg finden.“

Zentrales Infoportal und Gewinnspiel

Unter den Motiven „Geht aufs Haus – Energie vom eigenen Dach“ und „Solarenergie – dein Balkon, dein Energiespender“ ist die Kampagne bis Ende September im gesamten Stadtgebiet sichtbar: auf Werbeflächen im öffentlichen Raum, in digitalen Medien und auf Social Media, ergänzt durch Aktionen vor Ort in den Bezirken. Angesprochen werden sowohl Mieterinnen und Mieter, die mit einem Balkonkraftwerk starten können, als auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die eine Anlage aufs Dach bringen wollen.

Alle Informationen sowie die Teilnahme am Gewinnspiel für das kostenlose Balkonkraftwerk finden interessierte Hamburgerinnen und Hamburger ab sofort unter www.hamburg-kann-auch-sonne.de.

Hintergrund: Hamburgischer Klimaplan

Der Hamburgische Klimaplan ist die zentrale Grundlage für die Umsetzung der im Klimaschutzstärkungsgesetz verankerten Klimaschutzziele Hamburgs. Er wird alle vier Jahre fortgeschrieben, zuletzt mit der Zweiten Fortschreibung. Seit der Novellierung des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes im November 2025 gilt für Hamburg das Ziel der Netto-CO2-Neutralität bis 2040, fünf Jahre früher als zuvor geplant. Das Zwischenziel einer CO2-Reduktion um 70 Prozent gegenüber 1990 bis 2030 bleibt bestehen. Maßnahmen zur Förderung von Photovoltaik auf Dächern und Balkonen, wie sie die Kampagne „Hamburg kann auch Sonne“ begleitet, sind Teil dieses Plans.

Pressemitteilung Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

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