Kostenlose Radon-Messung für Hamburger Haushalte

Wieviel Radon kommt in Wohnungen in Deutschland durchschnittlich vor? Das will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ab Sommer 2019 in einer deutschlandweiten Studie erforschen lassen. In Wohnräumen kann Radon nach Angaben des BfS Lungenkrebs verursachen. Für die Studie sucht das Bundesamt Haushalte, die an einer kostenlosen Langzeitmessung teilnehmen. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ruft Hamburgerinnen und Hamburger zur Teilnahme auf.

 

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das aus dem Erdreich ins Haus gelangen und sich unter ungünstigen Umständen in der Raumluft anreichern kann. Wenn Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte über einen längeren Zeitraum in erhöhter Konzentration eingeatmet werden, kann das Risiko für die Bewohner steigen, an Lungenkrebs zu erkranken. Radon in der Raumluft ist – nach dem Rauchen – die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Wieviel Radon im Boden, in der Luft und in Innenräumen vorkommt, ist in Deutschland regional unterschiedlich. In der norddeutschen Tiefebene sind die Radon-Konzentrationen meist niedrig.

Das BfS sucht bundesweit Haushalte, die an einem Messprogramm für Radonbelastung in den eigenen vier Wänden teilnehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ohne großen Aufwand und kostenlos etwas zum Schutz ihrer Gesundheit und der ihrer Familie tun.

Die Messung ist einfach und mit geringem Aufwand verbunden. Zwei kleine Messgeräte (Plastikdosen) werden per Post zugeschickt und sollen für ein Jahr in Wohnräumen aufgestellt werden. Nach dem Jahr sollen sie zur Auswertung an den Absender zurückgeschickt werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten anschließend die Ergebnisse ihrer Messungen.

Informationen und Erläuterung zum Messprogramm und zum Datenschutz sowie die Anmeldung finden Sie auf der Webseite www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/studie.html.

Weitere Informationen zum Thema Radon stehen unter www.hamburg.de/innenraumluft/12704712/radon online zur Verfügung.

Pressemitteilung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

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