Moor-Walk auf der geplanten Trasse der A26 Ost

Die Initiative „moorburg forever“ lädt zusammen mit dem BUND Hamburg und NABU Hamburg zu einem Spaziergang durch das Moorburger Moor ein. Dieses Gebiet droht durch den geplanten Bau der A26 Ost zerstört zu werden. Malte Siegert, Vorsitzender des NABU Hamburg, wird den Moor-Walk begleiten und die Zusammenhänge zwischen der A26 Ost und der Hafenentwicklung erläutern. Einen musikalischen Beitrag wird es von Anne Wiemann geben.

 

Alle interessierten Hamburger*innen sind herzlich eingeladen:
Sonntag, 26. Mai um 15 Uhr, Treffpunkt: Moorburger Kirchdeich 63.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Als Argument für den vermeintlichen Bedarf der A26 Ost wird angeführt, die Verkehrswege im Hafen zu entlasten. Die Planungen zur Hafenautobahn sind mittlerweile allerdings so alt, dass die zugrunde gelegten Prognosen zum Wachstum des Containerumschlags im Hamburger Hafen deutlich nach unten korrigiert werden müssen. Vor dem Hintergrund der veränderten Hafenentwicklung und der Klimakrise darf die Politik aus Sicht der Umweltverbände nicht am Autobahnbau festhalten. Der Moor-Walk zeigt vor Ort, welche unwiederbringlichen Naturverluste die A26 Ost zur Folge hätte.

Dies ist die dritte Veranstaltung von einer geplanten Reihe von Moorführungen entlang der Trasse. Jede Führung wir thematisch einen anderen Schwerpunkt haben, da unterschiedliche Referent*innen eingeladen werden. Auch wird jede Führung von Künstler*innen musikalisch begleitet und unterstützt. Für den Sommer ist eine Kunstausstellung im Moor geplant.

Pressemitteilung NABU Hamburg

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