Neues vom Hamburger Zukunftsrat

Rechts-DRuck: Wie geht es weiter für den sozial-ökologischen Wandel?
Die AktiKo.Werkstatt nach den Europa- und Bezirkswahlen soll den dringend benötigten Raum bieten, um die schwerwiegenden Ergebnisse der Wahl gemeinsam zu reflektieren und Ansatzpunkte für noch mehr Zusammenarbeit zu identifizieren. Mit dieser Werkstatt am 12.7. wollen wir auch die Vorbereitung für eine große AktiKo direkt nach der Bürgerschaftswahl 2025 starten.

Zur AktiKo.Werkstatt laden wir Aktive und Vertreter*innen von Initiativen und Organisationen aus möglichst vielen Handlungsfeldern der sozial-ökologischen Transformation ein. Wir erwarten rund 50 — 60 Akteur*innen.

Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/aktikowerkstatt

Was? Aktiko.VIER Werkstatt – RechtsDruck: Wie geht es weiter für den sozial- ökologischen Wandel?
Wann? Freitag 12.07.2024 von 15–20 Uhr
Wo? JUPITER am Hauptbahnhof (Mönkebergstr. 2, oberstes Stockwerk)
Wie? https://www.aktiko.de/2024/05/12/

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“Bürgerräte & Volksabstimmung – Innovative Ansätze zur Stärkung der Demokratie”

Angesichts der zunehmenden autoritären Rechtsentwicklung in der Gesellschaft braucht es über die Parteiendemokratie hinaus echte Beteiligung der Menschen am politischen Geschehen. Bürger*innenräte und Volksabstimmungen sind solche Mittel, gleichzeitig jedoch bisher in Hamburg wenig erfolgreich.
Gemeinsam wollen wir mit Mehr Demokratie e.V. und der AktiKo auf der zweiten Schwerpunktveranstaltung in diesem die Möglichkeiten und Schwierigkeiten beider Verfahren diskutieren, aktuelle Initiativen vorstellen und überlegen, ob die Kombination von Bürgerrat plus Volksabstimmung einen echten Fortschritt mit Signalcharakter darstellen kann.

Unser Hauptreferent, Ralf-Uwe Beck, ist als Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie seit Jahren mit der Entwicklung beider „Formate“ bestens vertraut. Wir möchten die gegenwärtigen hamburgischen Volksinitiativen und die der Vergangenheit ‑ erfolgreich oder nicht – sowie alle Bürgerratsinteressierten einladen, die Konzepte der Zukunft auch hinsichtlich der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2025 gemeinsam zu erarbeiten und als Zivilgesellschaft umzusetzen. Wir wollen die Wege erkunden, wie wir mittel- und langfristig daran gemeinsam arbeiten können.

Demokratie stärken – Bürgerräte & Volksabstimmung. Innovative Ansätze zur Stärkung der Demokratie.
Freitag, 28. Juni 2024, 17-19 Uhr
Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg
Anmeldung: https://www.aktiko.de/veranstaltung-zu-direkter-demokratie-buergerinnenraete-und-volksabstimmungen/

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Am 5. und 6. Juli: Lokalkraft-Tagung
Wie gehen wir in Hamburg mit den existenziellen globalen Krisen um? Was können wir in den Stadtvierteln tun, um die Überlebens- und Zukunftsfähigkeit zu gestalten? Wie können einzelne Menschen so aktiv werden, dass sie ihre direkte Umgebung positiv verändern?

Um konkrete Antworten zu finden und umzusetzen wurde Ende 2023 die Initiative „lokalkraft – für ein zukunftsfähiges Hamburg“ ins Leben gerufen. „lokalkraft“ will „Lokale Zukunftswerkstätten“ als langfristig angelegte Aktionsnetzwerke in möglichst vielen Hamburger Stadtvierteln anregen, sie miteinander vernetzen und strukturell stärken.

Um diesen Prozess weiter voranzutreiben, sind alle Interessierten herzlich zur lokalkraft-Vernetzungs- und Strategietagung am 5. Juli (per Zoom) und 6. Juli (in Präsenz) eingeladen. Verschiedene Expert*innen werden dabei Teil der Tagung sein.

So haben wir am 5. Juli in einem digitalen Format (Zoom) die Möglichkeit, mit Harris Tiddens (lokalkraft) und den zwei externen Expert*innen Claudine Nierth (Bundesvorstandssprecherin Mehr Demokratie) und Davide Brocchi (Transformationsforscher & Aktivist) über „Lokale Zukunftswerkstätten: Demokratie und Zukunft aus den Stadtvierteln gestalten“ zu debattieren.

Am 6. Juli treffen sich die Teilnehmenden im Haus der Patriotischen Gesellschaft (Trostbrücke 6). Nach einem Input von Sebastian Dorsch (lokalkraft) diskutieren wir mit unseren einschlägigen Podiumsgästen Annika Rittmann (Fridays for Future Hamburg), Stefan Aykut (Klimaexzellenzcluster Uni Hamburg) und Helena Peltonen-Gassmann (Zukunftsrat & Mehr Demokratie Hamburg) über „Potenziale und Gelingensbedingungen von Lokalen Zukunftswerkstätten in Hamburg“.

Im Anschluss suchen wir in verschiedenen thematischen Workshops Eure Expertise. Ziel ist die Entwicklung von Strategien, um Hamburg aus den Stadtvierteln heraus mit lokalen Zukunftswerkstätten zukunftsfähig zu gestalten.

Anmeldung: https://crm.patriotische-gesellschaft.de/de/civicrm/event/info?reset=1&id=893

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Hamburger Zukunftsentscheid als Volksentscheid
Wir brauchen Visionen für eine lebenswerte Zukunft. Das ist offensichtlich. Der Hamburger Zukunftsentscheid könnte ein Paradebeispiel für eben so eine Vision setzen: Der Hamburger Zukunftsentscheid verbessert das Klimaschutzgesetz unserer Stadt – sozial gerechter, wissenschaftsbasiert und wirtschaftlich ausgewogen.

Mit dem Erfolg der Volksinitiative im Rücken starten wir voller Zuversicht in das Volksbegehren. Am 31.05.2024 offiziell angemeldet, startet unsere zweite Sammelphase im September 2024.

Sie können aber schon heute direkt und unkompliziert zu den ersten Personen gehören, die dem Hamburger Zukunftsentscheid eine Stimme für bessere Klimapolitik geben! Bestellen Sie sich schon heute die Wahlunterlagen, die dann im September 2024 bequem zu Ihnen nach Hause geschickt werden – inklusive frankiertem Rücksendeumschlag. So vergessen Sie Ihre Unterschrift auf keinen Fall. Es ist ganz einfach: heute bequem bestellen, im September die Unterlagen erhalten, nur noch unterschreiben, einwerfen und fertig! Worauf warten Sie noch?
Briefwahlunterlagen unter: https://zukunftsentscheid-hamburg.de/briefwahl/

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Onlinevortrag: Umbauen statt Neubauen. Wie erreichen wir einen nachhaltigen Wandel der Baubranche?
Bauen, bezahlbares Wohnen und Nachhaltigkeit scheinen kaum miteinander vereinbar zu sein. Der Gebäudesektor verursacht laut aktuellem dena-Gebäudereport mit rund 40 Prozent die meisten CO2-Emissionen in Deutschland und trägt damit maßgeblich zu Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen bei. Für eine dauerhafte Reduktion der Umweltwirkungen muss der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes berücksichtigt werden. Wie also bewirken wir eine ganzheitliche Bauwende und eine zukunftsfähige Baukultur? Wie können Potenziale im Gebäudebestand, bei der Wohnraumschaffung und der Sanierung geschaffen werden? Wie werden soziale Verantwortung integriert und Änderung der politischen Rahmenbedingungen erreicht? Welche Sharingkonzepte sind möglich? Wir beginnen den Abend mit einem Input der Architektin und Energieberaterin Christina Patz von Architects for Future Deutschland e.V. und einer anschließenden Diskussion.

Moderation: Margit Bonacker, konsalt GmbH

Eine Anmeldung bis zum 26.6. an anmeldung(ät)zukunftsrat.de ist erforderlich, um die Einwahldaten zu erhalten.

Umbauen statt Neubauen. Wie erreichen wir einen nachhaltigen Wandel der Baubranche? 27.6. , 18.30 – 20.30 Uhr, digital via Zoom.
Mehr Infos: https://www.zukunftsrat.de/Veranstaltung/umbauen-statt-neubauen-wie-erreichen-wir-einen-nachhaltigen-wandel-der-baubranche/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=zr-newsletter-mai-2022-1

Petition: Hamburg bleibt stabil gegen Rechtsextremismus und für Zusammenhalt!
Von Anfang des Jahres bis wenige Tage vor der Europawahl sind mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Die Botschaft war klar: Wir sind die Brandmauer! Mehr denn je gilt es jetzt dieses Versprechen einzuhalten.

Auch zahlreiche Politiker*innen haben sich hinter dieses Versprechen gestellt. Doch zum einen brauchen wir diese Versprechen nicht nur auf Bundesebene, sondern gerade auch in den Kommunen und zum anderen fordern wir Verbindlichkeit ein.

Wie das konkret funktionieren kann, hat die Stadt Herne demonstriert: Alle demokratischen Parteien von den Linken bis zur CDU haben eine schriftliche Zusicherung abgegeben, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen ist.

Diese Zusicherung brauchen wir auch für Hamburg. Deshalb bitten wir auch Sie, die Petition zu unterschreiben und von allen demokratischen Hamburger Parteien Verbindlichkeit in ihren Versprechen gegen Rechtsextremismus einzufordern. Jede einzelne Partei muss nun durch einen Unvereinbarkeitsbeschluss jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen.

Zur Petition: https://weact.campact.de/petitions/hamburg-bleibt-stabil-gegen-rechtsextremismus-und-fur-zusammenhalt

Europäische Brandmauer: https://weact.campact.de/petitions/keine-zusammenarbeit-mit-rechtsaussen-im-eu-parlament

Weitere Infos: https://www.zukunftsrat.de/

Mitteilung des Hamburger Zukunftsrates

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