…mit neuer Kunstausstellung „Helgoland –
raues Paradies“ und Moor-Theater
NABU Hamburg zeigt vom 1. Februar bis 15. März 2026 Fotos von Hans Jeikowski / Vernissage am 1.2. um 12 Uhr / Zusätzlich Moor-Theater für Kinder am 1.2. um 15 Uhr
Nach der Winterpause öffnet das Duvenstedter BrookHus am Sonntag, 1. Februar 2026 wieder seine Türen und startet direkt mit zwei Veranstaltungen: Mit einer Vernissage um 12 Uhr beginnt die Ausstellung „Helgoland – raues Paradies“ des Fotografen Hans Jeikowski, der die einzige deutsche Hochseeinsel seit über 30 Jahren bereist. Am Nachmittag von 15 bis 16 Uhr findet im Rahmen der Hamburger Moorschutztage ein Erzähl-Theater für Familien und Kinder ab 8 Jahren statt. Für beide Termine bittet der NABU um Anmeldung unter: www.NABU-Hamburg.de/anmeldung.
„Wir starten die Saison 2026 im BrookHus mit faszinierenden Bildern von Hans Jeikowski, der Helgolands einzigartige Lebenswelten inmitten rauer Naturgewalten einfängt. Zugleich sind die Hamburger Moorschutztage bei uns zu Besuch und laden in Form eines Erzähl-Theaters Klein und Groß dazu ein, die Magie unserer Moore zu erleben“, freut sich NABU-Referentin und Leiterin des BrookHus, Dr. Stefanie Zimmer. Neben der Kunstausstellung ist das BrookHus auch in diesem Jahr wieder der ideale Ausgangspunkt für Touren durch die angrenzenden Naturschutzgebiete Duvenstedter Brook und Wohldorfer Wald. Die Mitarbeiter*innen des NABU helfen bei Fragen aller Art gern weiter, darüber hinaus gibt es umfangreiche Informationen sowie interaktive Stationen, um die Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung kennenzulernen. Vorträge und wechselnde Kunstausstellungen runden das Angebot ab.
Zur Ausstellung: Keine Insel in der Deutschen Bucht ist so vielgestaltig und widersprüchlich wie Helgoland: Allein die Anreise kann wetterbedingt zum Abenteuer werden. Einmal dort, erwarten einen nicht nur die Spuren der wechselvollen Geschichte, eine denkmalgeschützte Bebauung im Nachkriegsstil mit wortkargen Insulanern und ein ungezügelter Tagestourismus. Nein, hier sind auch der atemberaubende, mächtige rote Felsen mit einer steifen Brise und quirligen Vogelwelt, die ganze Fülle der Lebenswelten über und unter Wasser, Strandfunde aus ältesten und jüngsten Zeiten und dann natürlich die Robben. Außerdem – man glaubt es nicht – kann man manchmal sogar sanftes Südsee-Flair im Strandkorb auf der benachbarten Badedüne erleben.
Hans Jeikowski kommt seit über drei Jahrzehnten jedes Jahr für einen ärztlichen Notdienst auf die Düne und hat dort viele Höhen und Tiefen erlebt. In den letzten Jahren stand dabei die Fotografie im Vordergrund, und er versucht seine Faszination zu vermitteln, dort so unmittelbar mit der Natur und ihren Gewalten zu leben.
Zum Moor-Theater (am 1.2. von 15-16 Uhr): Nach der Vorstellung des Kamishibai (Erzähltheater mit Bilderkarten) und seiner japanischen Wurzeln beginnt Mathias Pfeifers Bildergeschichte „Mathilda im Moor“ im kleinen Erzähltheater für große und kleine Neugierige ab 8 Jahren. Danach geht es weiter mit allerlei „nassen Geheimnissen“, Moortexten, Mythen der volkskundlichen Überlieferung und mit der Frage, ob Moore die Welt retten können.
Die Ausstellung „Helgoland – raues Paradies“ läuft vom 1. Februar bis zum 15. März. Die Vernissage findet am Sonntag, 1. Februar ab 12 Uhr statt, der NABU bittet um Anmeldung unter: www.NABU-Hamburg.de/anmeldung. Hans Jeikowski ist persönlich anwesend und beantwortet Fragen zu seinen Werken. Die Ausstellung kann ansonsten während der regulären Öffnungszeiten des BrookHus besucht werden. Diese sind im Februar und März jeweils am Samstag, Sonntag und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei. Alle Infos: www.NABU-Hamburg.de/brookhus
Pressemitteilung NABU Hamburg