VCD: Rücktritt im ADAC darf Debatte über Klimaschutz

… im Verkehr nicht blockieren
Nach dem Rücktritt von ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor einer weiteren Polarisierung in der Verkehrspolitik. Instrumente wie die CO2-Bepreisung seien wissenschaftlich fundiert und unverzichtbar für den Klimaschutz. Statt ideologischer Grabenkämpfe brauche es jetzt einen konstruktiven Dialog über eine sozial gerechte Verkehrswende.

Christiane Rohleder, VCD-Bundesvorsitzende, kommentiert:

„Der Rücktritt von ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zeigt, wie schwer es in Deutschland noch immer ist, sachlich über Klimaschutz im Verkehr zu diskutieren. Eine konstruktive Debatte wird allzu oft von einer einseitigen Fixierung auf das Auto überlagert. Hinweise auf die Notwendigkeit wirksamer Instrumente wie der CO2-Bepreisung entsprechen dem Stand der Wissenschaft und dürfen nicht politisch tabuisiert werden. Statt Kulturkampf braucht es jetzt einen konstruktiven Dialog über eine zukunftsfähige Mobilität. Wir rufen dazu auf, alle mitzunehmen: Ziel muss sein, die soziale Gerechtigkeit und die Lebensqualität aller zu erhöhen. Autofahrende, die sich nach den jüngsten Entwicklungen beim ADAC nicht mehr vertreten fühlen, sind herzlich eingeladen, sich beim VCD für eine zukunftsfähige Mobilität zu engagieren – als Mitglieder, Unterstützer*innen oder im politischen Dialog – und gerne auch in den Schutzbrief des VCD zu wechseln.“

Pressemitteilung  VCD

Siehe auch: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ruecktritt-adac-praesident-100.html

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