Zusätzliche Zeit für starken Plan nutzen

Krüger: Erwarten ambitioniertes Konzept mit konkreten Maßnahmen
Der Nationale Wiederherstellungsplan (NWP) Deutschlands wird nicht wie vorgesehen zum 1. September bei der EU-Kommission eingereicht. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums verschiebt sich die Einreichung um wenige Wochen. Grund seien die zahlreichen Stellungnahmen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung, die gründlich geprüft und zur Verbesserung des Plans genutzt werden sollen.

Dazu sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Entscheidend ist für uns, was am Ende im Plan steht. Wenn die zusätzliche Zeit genutzt wird, um die vielen Hinweise aus der Beteiligung einzuarbeiten und den Plan zu verbessern, ist das sinnvoll.“

„Naturwiederherstellung beginnt aber natürlich nicht erst mit der Einreichung eines Dokuments. Sie muss sofort beginnen. Bund und Länder sollten deshalb jede Möglichkeit nutzen, um die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme voranzubringen“, so Krüger.

Die EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO) gilt seit August 2024. Der Nationale Wiederherstellungsplan ist ein wichtiges Instrument für ihre Umsetzung. Die Renaturierung der Natur darf aber nicht auf den fertigen Plan warten. Bund und Länder sollten deshalb schon jetzt konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen, etwa zur Wiederherstellung von Mooren, Auen und Gewässern sowie für eine naturbasierte Klimaanpassung.

Pressemitteilung NABU

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